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Die Kanone wurde 1860 in Spandau, damals ein Vorort von Berlin, gegossen.Sie hat ein Kaliber von 152 mm und verfügt über 12 Züge. Mit Ihr konnte man eine Granate mit einem Gewicht von 45 kg auf bis zu 9 km verschießen. Die Nummer 26 am Lauf zeugt davon, die Kanone ist der ersten Serie dieser Geschütze aus Spandau zuzuordnen. Das Geschoß verfügte über eine starke Bleiummantelung, die sich in die Züge hineindrückte und der Granate so den nötigen Drall verlieh. Die Ladung stellte die Geschützbedienung aus kleinen mit Pulver gefüllt Seidenbeuteln zusammen.
Zur Bedienung gehörten 5 Soldaten. Etwa ab 1885 verwendete das preußisch-deutsche Heer diese Kanonen nicht mehr. Russland kaufte in dieser Zeit in Preußen etwa 50 bis 60 Stück dieser ausgemusterten Kanonen, man verbrachte sie auf dem Wasserwege zum Schütze der Femostregion nach Port Arthur, Wladiwostok, Chabarowsk und Nikolajewsk am Amur.
Die abgebildete Kanone gelangte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Port Arthur und stand dort bis zum Jahre 1899 in der Bewaffnung.
Auf Befehl des Kommandierenden Generals des Fernöstlichen Militärbezirkes, Grodekow,N.l. überführte man die Kanone 1899 aus der Mandschurei in das Heimatmuseum des Gebietes Chabarowsk, sie ist seit dem im Heimatmuseum öffentlich ausgestellt.
Von 1991 bis 1997 befand sich die Kanone im Hofe der Zidatelle Spandau, sie erhielt dort in der Museumswerkstatt eine neue Eichenlafette und einen Rostschutzüberzug . 
Im gleichen Museum steht eine Kruppkanone des Jahres 1884, an der Erforschung der Geschichte wird gearbeitet.

Anlässlich der Weltwirtschaftskonferenz in Genua kam es in Rapallo, einem Ort unweit des Konferenzortes Genua zu Sonderverhandlungen zwischen den Vertretern des Deutschen Reiches und der Sowjetunion. In der Nacht zum Ostersonntag 1922 fiel nach Vorbereitung durch den Freiherrn v. Maltzan, Leiter der Ostabteilung im Auswärtigen Amt, während der so genannten „Pyjamasitzung" eine weltgeschichtlich bedeutsame Entscheidung. Beide Seiten verzichteten auf gegenseitige Reparationsforderungen (Kriegskosten und Kriegsschäden).
Unmittelbar danach begann ein reger wirtschaftlicher Austausch. Deutschland lieferte einen Personenzug mit 21 Waggons nach Russland.
Einer dieser Wagen blieb erhalten, steht in Chabarowsk und wird gegenwärtig zur Nutzung als Cafe vorbereitet.
Mit freundlicher Unterstützung von Frau Tarasenko, Touristikfirma „INTOUR- Chabarowsk"
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