KFZ-Nachrichten aus Russland

 

24.08.2010

 

 

Nur 11%  westliche Lastkraftwagen auf russischen Straßen

Die russische Firma AWTOSTAT untersuchte die Struktur des russischen Nutzkraftwagenmarktes (ohne Kleintransporter) und veröffentlichte das Untersuchungsergebnis in einer Broschüre.Gegenwärtig sind in Russland 3,5 Mio NKW zugelassen, davon

  • russische Fahrzeuge 79% oder 2 76 000 Einheiten und
  • Fahrzeuge aus der Ukraine und Weißrussland 10% oder 348 300 Einheiten84% aller russischen LKW  sind völlig verschlissen und älter als 10 Jahre, bei den ukrainischen und weißrussischen Fahrzeugen verhält es sich ebenso.

67% des Marktes teilen sich die russischen Typen «GAZ» (24,9%), «КАМАZ» (21,4%) и «SIL» (21%).Der Markanteil von ausländischen NKW ist um eine ganze Größenordnung kleiner und jünger.

Verteilung der im Juni 2010 zugelassenen 381600 ausländischen LKW nach Herstellern:

Jede 14. Tankstelle in Moskau verkaufte nicht den Standards entsprechendes Benzin

Das Moskauer Amt für Nutzung der Naturressourcen und Umweltschutz überprüfte zum Jahresbeginn 2010 164 Tankstellen, etwa 7% entsprachen nicht den Standards und 5 Proben waren noch schlechter als die GOST-Norm vorsieht. Sieben Tankstellenbesitzer wurden zur Verantwortung gezogen und mit Strafbefehlen in Höhe von insgesamt 2,8 Mio Rubel belegt.

Volkswagen Polo Sedan aus Kaluga auf der Subventionsliste

Das Ministerium für Industrie und Handel erweiterte die Liste der Fahrzeuge, die mit verbilligten Krediten gekauft werden können um den Polo Sedan aus Kalugaer Produktion und um den LADA 2104. Damit könne man den russischen Polo schon für 399 000 Rubel erwerben. Die Nachfrage sei so groß, man fürchte es wird lange Warteschlangen geben, war aus russischen VW-Kreisen zu hören. Ob demnächst noch andere VW-Modelle auf die Subventionsliste erscheinen  werden, konnte man nicht beantworten.

Sollers zeigt auf dem Moskauer Autosalon den Fiat Ducato 4x4 und Ducato Combi

Die Entwicklung des Ducato 4x4 erfolgte gemeinsam mit der französischen Firma Dangel, das Fahrzeug wird noch 2010 in drei Antriebsvarianten in den Handel kommen:

  • Basismodell mit zuschaltbarem Allradantrieb
  • Basismodell mit zuschaltbarem Allradantrieb und hinterer Differentialsperre
  • Basismodell mit hinterer Differentialsperre und zuschaltbarem Allradantrieb und Geländegängen.Die Bodenfreiheit vorn wächst auf 21 cm und hinten auf 27,7 cm. Damit ist der Ducato 4x4 der preiswerteste Vertreter seiner Klasse in Russland.

Sollers teilte außerdem mit, auf dem Autosalon werde auch der neue Ducato Combi vorgestellt, als Kleinbus kann er bequem 8 Passagiere befördern oder hat 6 m³ Stauraum.

Die Händler nehmen bereits Bestellungen entgegen.

Haben Elektromobile in Russland eine Zukunft ?

Kyrill Orlow, einer der Kommentatoren der Agentur RBK.daily, beschäftigte sich in einem Artikel im Internet unter autonews.ru mit der Zukunft der Elektromobile in Russland. Hier ein Auszug:„Wenn ein gewöhnlicher Kraftfahrer sieht, sein Nachbar spart monatlich beim  Tanken nur 100 Dollar, dann beginnt er ernsthaft über eine Alternative, ein Elektromobil, nachzudenken, siehe Tabelle:

Land

Preis pro

Ltr Benzin

Preis

 kWh in

Benzinpreis

für 100 km

Strompreis

für 100 km

Einsparung

pro Jahr

 

in US$

US Cent

in US$

in US$

in US$

Norwegen

2,07

14,4

16,22

2,16

2108,78

Niederlande

1,99

18,3

15,62

2,75

1931,04

Frankreich

1,76

11,8

13,82

1,77

1807,33

Deutschland

1,82

17,8

14,21

2,67

1731,29

England

1,74

17,8

13,63

2,67

1644,40

Japan

1,50

19,6

11,73

2,94

1318,42

China

0,92

  7,2

 7,22

1,08

920,96

USA

0,77

11,5

6,00

1,73

641,13

Russland, Nachtstrom

0,83

2,03

6,50

0,30

929,16

Russland (kein Gasanschl.)

0,83

8,06

6,50

1,21

793,49

Russland (mit Gasanschl.)

0,83

11,5

6,50

1,73

716,09

(Anmerkung Wehner: Wegen Sicherheitsbedenken wird in Hochhäusern kein Gas  verlegt, als Ausgleich wird der Strom verbilligt geliefert.)

In Russland ist das Einsparungspotenzial nicht so groß wie in Europa. Wir haben billige Benzinpreise und auch der Strom ist viel billiger als in Europa, die in der Tabelle aufgeführten Preise beziehen sich auf Moskau. Damit ergibt sich eine Einsparung pro Jahr bei einer Fahrleistung von 15 000 km von 716 bis 929 US$. Das ist der einzige, die Nutzung eines Elektrofahrzeuges unterstützende Faktor. Alles andere spricht gegen die E-Mobile: keine Elektrotankstellen, keine staatlichen Subventionen beim Kauf von Elektromobilen, das Nichtvorhandensein eines ökologischen Bewusstseins bei der überwiegenden Anzahl der Russen und wie die E-Mobile durch den bekannten russischen Winter kommen ist unbekannt. Kurz, ein Elektromobil hat in Russland keine Überlebenschancen.“

Soweit der Kommentar, es stellt sich die Frage, wie sieht das Bild nach dem bevorstehenden WHO-Beitritt Russlands aus? Es ist kaum anzunehmen, dass die Preise für irgendeinen Energieträger sinken, sicher umgekehrt, wenn für Exporte und für die Verwendung im Inland die gleiche Preisgrundlage geschaffen wird.

Wer hat die Krise auf dem russischen Automobilmarkt bereits hinter sich ?

An die positive Entwicklung im Vergleich zum Jahre 2009 hat man sich bereits gewöhnt. AWTOSTAT untersuchte nun mal die wirkliche Lage. Im Vergleich zu 2008 ist das Bild weniger optimistisch, in den ersten 7 Monaten wurden damals 1 650 000 Fahrzeuge verkauft, gegenüber 890 000 2010, das sind nur 46% der damals verkauften Autos. Die Analysten ermittelten aber einige Autofirmen, für die die Krise überwunden scheint.

     Vergleich Verkaufszahlen Januar- Juli 2008 und 2010

Für Mercedes Benz, Kia und Skoda erwarten die Analysten am Jahresende ebenfalls ein Anwachsen der Verkaufszahlen in den positiven Bereich.Bei allen anderen Automobilfirmen sieht es nach wie vor „finster“ aus.

 

Renault und Sollers konnten SsangYong nicht erwerben

Obwohl die südkoreanische Firma bereits Konkurs angemeldet hat, liefert sie noch Baugruppen für das Allradfahrzeug nach Russland und stellt auch auf dem Moskauer Autosalon das völlig neue Modell S 200 aus.Die indische Gruppe Mahindra&Mahindra erhielt an Stelle der Bietergemeinschaft Renault und Sollers den Zuschlag, sie boten für die Aktienmehrheit nach unbestätigten Berichten 400 Mio US$. Kürzlich erwarben Mahindra&Mahindra 51% des Renault Logan Werkes in Indien, Renault hält 49% und der Logan fährt unter der Bezeichnung Mahindra&Mahindra.Die Gruppe Mahindra&Mahindra verspricht sich, dadurch weltweit bekannt zu werden, denn die Allradfahrzeuge SsangYong Rexton и Kyron werden nach Europa, dem Nahem Osten und China exportiert.

 

Zuwachs der russischen Automobilindustrie Januar - Juli 2010 zu 2009

Das russische Amt für Statistik veröffentlichte im August die folgenden Daten hergestellter Fahrzeuge in Prozent zum Vergleich des Jahres 2009:

Leider wurden für einige Fahrzeugklassen die absoluten Werte nicht mit angegeben.

Zusammensetzung PKW-Park Moskaus

Rechtzeitig vor Eröffnung des Moskauer Autosalons veröffentlichte die Firma AWTOSTAT Zulassungszahlen für PKW in Moskau:

Die 3,29 Mio PKW verteilen sich nach Herkunft:

Die 2,10 Mio in Moskau zugelassenen ausländischen Fahrzeuge verteilen sich wie folgt:

nach Typen

nach Herstellern
Anmerkung:
„ausländische“ Fahrzeuge, sind eingeführte oder in Russland durch ausländische OEM montierte PKW.                                                                                    Stand Juni 2010

11.08.2010

 

Luchs verjagt Tiger

Iveco LMV65 Foto: www.armybase.us

Die Nachrichtenagentur RIA „Nowosti“ meldete am 06.08. unter Berufung auf eine Quelle aus dem Militärisch-Industriellen Komplex die staatliche Gesellschaft „ROSTECHNOLO-GIJA“, sie  hält 38% der KAMAZ-Aktien, verhandelt mit der Firma Iveco Defence Vehicles über den Bau von gepanzerten Fahrzeugen, genauer gesagt des IVECO M65, bei KAMAZ in Tatarstan. Das Projekt wäre von ganz oben abgesegnet. 2011 und 2012 soll das Verteidigungsministerium jeweils 278 Iveco-M65 bekommen. In den nächsten zwei Jahren werden die Lieferungen auf jeweils 458 Stück ansteigen. 2015 erwirbt das Verteidigungsministerium 228 Fahrzeuge und 2016 nochmals 75 Stück. Auch an das Innenministerium und andere Strukturen sei dabei gedacht worden.  Die Kosten belaufen sich bei einem Stückpreis von 300 000 Dollar  insgesamt auf 1 Milliarde Dollar. KAMAZ hatte in der Vergangenheit einen M65 erworben und ausführlich getestet.Damit schlägt der Luchs den Tiger, er wird seit 2006 als GAZ-233014 in Nishnij Nowgorod hergestellt, obwohl er geländegängiger und billiger (100 000 Dollar) sei. Der IVECO bietet aber eine höhere Schutzklasse. Mit dieser Entscheidung wird den Interessen des Konzerns Russkije Maschiny des Großunternehmers Oleg Deripaska ein spürbarer Schlag versetzt. Im Juni war bereits gemeldet worden, es laufen wohl Verhandlungen, u.a. auch mit deutschen Firmen über den Kauf elektronischer Systeme und von Zusatzpanzerungen.

BMW-Delegation besuchte Kaliningrad

Am 28. und 29.07. besuchte eine hochrangige Delegation aus der BMW – Chefetage in Kaliningrad die Firma AWTOTOR unter Leitung von Günter Seemann Leiter der Vertriebsregion Asien, Ozeanien und Südafrika. Bei AWTOTOR werden 2010 insgesamt 10 000 verschiedene Modelle des BMW montiert , noch im Herbst beginnt die Montage des X-1. Ziel des Besuches war es auch, Produktionszahlen für die folgenden Jahre bis 2016 festzulegen. Die Gespräche werden in München bis zum 01.10. fortgeführt. Kommentatoren meinen, da BMW keine eigenen Fertigungsbetriebe wie GM und KIA in Russland errichten wird, mache eine Abstimmung der Produktionszahlen bis zum Jahre 2016 heute schon einen Sinn.

Sollers Fernost produziert

Die Sollers Fernost GmbH, sie gehört zur Sollers-Gruppe, plant für 2010 mindestens 13 000 Fahrzeuge in Wladiwostok herzustellen. Am 29.12.2009 wurde das Werk mit einem großen Bahnhof eröffnet, seit dem laufen vier SsangYong Modelle Kyron, Rexton, Actyon, Actyon Sports dort vom Band. Sollers plant im Fernen Osten noch ISUZU; ein den FIAT Ducato mit Spezialaufbauten und den neuen UAZ T-Rex auf der Bremach-Plattform herzustellen. Die volle Produktionskapazität mit 40 000 Einheiten will Sollers 2012 erreichen.

Mecedes Benz plant Kleinbusmontage in Russland?

Daimler führt Gespräche in Russland mit KAMAZ über eine Produktion von Kleinbussen, man hält den russischen Markt für sehr interessant und aufwachsend, hieß es aus Stuttgart. Nach einer Reutermeldung will man bis zum Jahresende 2010 entscheiden, mit welchen russischen Partnern die Montage erfolgen soll, man habe sich nicht auf KAMAZ festgelegt.

Magnawerk in Russland beginnt im Herbst 2010 die Produktion

Das KFZ-Teilewerk der Magna International Europe AG in Schuscharach (St. Petersburg) soll nach den Worten des Firmenpräsidenten Siegfried Wolf dieses Jahr noch in Betrieb genommen werden. Die Bauarbeiten seien abgeschlossen und die Produktionsausrüstung montiert, äußerte er in einem Gespräch mit der Gouverneurin des Gebietes Leningrad Matwijenko. Im Werk werden Stanzteile der Karosse und Zulieferteile aus Kunststoff hergestellt. Die Höhe der Investition beträgt etwa 50 Mio US-Dollar.

Keine Abwrackprämie für LKW älter als 28 Jahre

 schrieb am 20.07. die Zeitung RBK daily. Nach diesen Zeitungsinformationen könnte die Verwertung noch 2010 starten. Nach unbestätigten Meldungen soll diese Abwrackprämie sehr viel strenger als bei den PKW gehandhabt werden. Die Lobbyisten fechten einen Kampf aus. So will die Industrie ein Wechsel der Tonnage nicht erlauben, die Höhe der Prämie ist auch noch umstritten. Fahrzeuge älter als 28 Jahre erbrächten jedoch keinen kostendeckenden Schrottpreis.

GAZ beginnt den Export der „Gazellen“ auf den europäischen Markt

Die Agentur „AWTOTSAT“ meldete das im Juli 2010 unter Bezug auf eine Erklärung des Präsidenten der GAZ-Gruppe Bo Anderson. Gegenwärtig laufe die Anpassung des Dieselmotors Cummins, den die “Gazelle Business“ erhalten wird auf die Forderungen für EURO-4 und EURO-5. Damit werde man konkurrenzfähig auf dem  GUS-Markt, könnte die Position in Afrika festigen und den Export nach Europa beginnen. GAZ stützt sich auf das Verkaufsargument: bei uns werden immer mehr importierte Teile eingebaut. Der europäische Mark falle gegenwärtig nicht in das Gewicht, in die GUS exportiere man immerhin bis zu 20% der Fahrzeuge. Einen Tag früher, am 2.07. hatte GAZ nach einer Meldung der Zeitung RBK daily“ bekannt gegeben, die Produktion des Dieselmotors Cummins ISF aus chinesischer Produktion, 2,8 Liter mit 120 PS, habe begonnen. Man stehe mit Cummins in Verhandlungen, die Produktion zügig zu lokalisieren. Cummins gründete mit KAMAZ bereits ein Werk „Cummins-KAMA“ und liefert von dort der GAZ-Gruppe Busmotoren.

Hyundai stellt in Moskau sein neues „Russlandauto“ vor

Auf dem Moskauer Autosalon, ab dem 25.08. im Krokus-Expo-Center in Moskau, stellt Hyundai das neue Fahrzeug vor, welches im St. Petersburger Werk produziert werden soll. Der neue PKW, im C-Segment angesiedelt, wird einen überarbeiteten Motor und andere Aufhängungen bekommen und ist für die klimatischen und Straßenbedingungen in Russland ausgelegt. Verschiedene Sicherheitssysteme, einige Motorvarianten und wahlweise Automat oder Schaltgetriebe werden angeboten. Produktionsbeginn ist im Januar 2011.

Sollers produzierte bisher 20 000 FIAT DUCATO

In der letzten Juliwoche lief bei „Sollers – Jelabuga“ der 20 000, DUCATO vom Band, weiß wie die Nummer 1  im Jahre 2008.  Seit dem eroberte sich der Fiattransporter, bisher in 25 Modifikationen über mehr als 100 Händler angeboten, einen festen Platz auf dem Markt.

Renault und das Werk AMUR unterzeichnetet Absichtserklärung

Renault Trucks Wostok und die Nowouralsker AG Automobile und Motoren des Urals (AMUR) wollen die Produktion von Fahrzeugen in der Region Swerdlowsk untersuchen, hieß es in einer Stellungnahme der Abteilung Informationspolitik der Regierung des Gebietes Swerdlowsk. Die Gespräche hätten schon 2008 begonnen. Es wird der Generaldirektor von Renault Trucks Wostok zitiert, „diese Produktion gäbe einen guten Einstieg in den umfangreichen russischen Markt für Spezialfahrzeuge wie Feuerwehren oder Kommunalfahrzeuge und man könne von hier auch auf die GUS ausstrahlen“.

GAZ verneint Daimlergerüchte und wird eventuell Modellreihen von GM bauen

Durch die Medien geistern inoffizielle Meldungen, GAZ führe angeblich Verhandlungen mit Mecedes Benz über die Montage der E-Klasse auf den Bändern in Nishnij Nowgorod. Dazu erklärte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der GAZ-Gruppe Elena Matweewa, GAZ führt keinerlei Gespräche mit Daimler, die genannten Informationen seien Falschmeldungen. Die Matweewa bestätigte aber, in der Tat, die GAZ-Gruppe analysiert verschiedenen Partnerschaftsvarianten zur besseren Auslastung der PKW- Montagelinien bei GAZ. In erster Linie sei GM der Wunschpartner, in der ersten Juliwoche hätte es dazu bereits in Korea Gespräche gegeben.

 

20.07.2010

 

 

AWTOWAZ nicht bereit für die Montage des Logan

erklärte der Chef Renault Rossia am 23.06. auf einer Pressekonferenz in Togliatti.„Wenn I. Komarow, der Präsident von AWTOWAZ, Pläne hat, den Logan im Ladawerk zu montieren, so wäre ich froh, ich benötige dringend Fahrzeuge. Aber sie sind dazu noch nicht bereit, es muss noch an der Qualität und den Kostengearbeitet werden“. Zurzeit wird der Logan in Moskau produziert.

GM zahlte der Sberbank einen Ausgleich

meldete am 24.06. die Zeitung „RBK daily“. Die Sberbank hatte eine Kompensation in Höhe von 60 Mio € gefordert, GM zahlte aber wesentlich weniger, 13 Mio €, heißte es unter Berufung auf eine Quelle aus der Bank. Die wahren Verluste der Sberbank bei diesem geplatzten Geschäft waren nicht zu erfahren.G.Gref, der Chef der Sberbank, zeigt sich trotzdem zufrieden.“ Wir erhielten dadurch im Krisenjahr eine riesige internationale Reklame, das hätte uns 250 Mio € gekostet. Ein halbes Jahr war unsere Bank die meistgenannte Bank in der internationalen Presse. Vorher kannte uns im internationalen Massstab niemand.“

Entwicklung der Struktur des PKW-Parks in Russland

Prognose der Entwicklung der PKW-Struktur

Prognose der Entwicklung des PKW-Parkes in 1 000 Stück nach Ursprung

Anzahl der zugelassenen „Ausländer“ 2010

                                                                           * vorwiegend im Fernen Osten und Sibirien

Die Analysten von Awtostat sind er Überzeugung, bereits 2012 werden es in Russland produzierte „Ausländer“ mehr sein, als importierte und 2015 bereits das 1,6 fache betragen. Dieses Wachstum wird bis 2015 anhalten, denn keinesfalls eher wird der russische Staat die erhöhten Einfuhrzölle für ausländische PKW  senken. Im Jahre 2015 schätzt man den PKW-Bestand auf etwa 40 Mio Fahrzeuge in Russland . 

Quelle: Awtostat Juni 2010

 

Ab 2011 in Russland Abwrackprämie für Nutzkraftfahrzeuge ?            

Der Chef der Staatlichen Kooperation „ROSTECHNOLOGIJA“, Sergej Tschemesow ist optimistisch und glaubt, 2011 wird in Russland eine Abwrackprämie für LKW eingeführt. Eine entsprechende Anfrage sei an Ministerpäsident Putin eingereicht worden. Der Regierungschef hätte die verantwortlichen Ministerien beauftragt, diesen Vorschlag zu prüfen. Konkretere Angaben seinen dazu noch nicht gemacht worden. Für die PKW-Abwrackprämie galt: Mindestalter des Fahrzeuges 10 Jahre und mindestens ein Jahr im Besitze des Halters, dafür konnte man eine Prämie von 50 000 Rubeln bei Verschrottung, etwa 1 300 € ,beantragen.

GAZ dementiert Gerüchte über die Produktionseinstellung des Wolga Siber

ein weiteres Mal, entgegen der Behauptung des Geschäftsführers des GAZ-Werkes, der Wolga Siber wird weiter produziert, habe eine gute Qualität und ein positives Image prophezeite der Gouverneur des Gebietes Ninshnij Nowgorod, Schanzew, das Ende der Siberproduktion nach dem Auslaufen der Abwrackprämie. Geplant seien  im  im GAZ-Werk für das erste Halbjahr 2 500 sei  2500 Siber, verkauft wurden aber im ersten Quartal 2010 nur 200 Fahrzeuge…..

In St. Petersburg Produktionsbeginn des neuen Opel Astra

meldete am 29.06. GM. Der Astra ist somit das vierte Modell der Firma «GM АВТО»seit Produktionsstart vor 18 Monaten. Nach den Worten des Marketingchefs der Firma «GM АВТО» trafen in den letzten anderthalb Monaten über 3 000 Vorbestellung für diesen Typ ein. Der Produktionsbeginn und die sich verbessernden Bedingungen auf dem russischen Automobilmarkt veranlassten die Firma, eine zweite Schicht einzuführen und 700 neue Mitarbeiter einzustellen.

 

In Russland fehlen Automotivfachleute

Im Krisenjahr 2009 entliessen die ausländischen Automoilproduzenten kaum Personal, die einheimischen Werke, meist auf dem weiten Lande gelegen, traf es hart. Jetzte werden Facharbekiter knapp, die Produktion der ausländischen Typen gewinnt an Fahrt, die ersten Zulieferer tauchen auf, auch sie benötigen Facharbeiter.

Besonders gefragt sind Schweisser, Spritzer und Instandhalter der Produktionsanlagen, Qualitätsingenieure, Produktionsvorbereiter und Arbeistsicherheitsleute. Die ausländischen Firmen beeilen sich nicht, die freiwerdenden Arbeiter aus der russischen Automobilindustrie einzustellen, sie schulen lieber andere Produktionsarbeiter um.Dazu die Meinung der Chefin von der Firma „Autopersonal“, Tatjana Grigorewa:“Das Problem besteht doch darin, die Mitarbeiter der russischen Automobilfirmen haben eine geringe Qualifikation und viel schlimmer ist es, sie haben keine Produktionskultur. Leute, die sich daran gewöhnt haben, Geld für eine geringe Arbeitsproduktivität zu erhalten und es für normal halten, von der Arbeit noch irgendetwas mit nach Hause zu bringen, sind in modernen Betrieben nicht willkommen“.

Patrioten ihres Landes in Europa

nach AWTOSTAT  Juni 2010

Beim Betrachten dieses Diagrammes sollte man viele Faktoren, wie Abwrackprämie auf „russisch“, sie galt der zeitweiligen Rettung der russischen Automobilindustrie (auf 75% der Anträge wurden LADAS gekauft, davon wieder 40% die alten 5er und 7er),  offene und verdeckte staatliche Subventionen, vorhandene Händler- und Servicenetze, Anzahl der im eigenen Land produzierten Fahrzeuge und länderspezifische Besonderheiten nicht außer Acht lassen.

Neuer Geländewagen aus Uljanowsk - Kurzvariante des UAZ Patriot

Der Partiot wurde nicht einfach hinten abgeschnitten, sondern der Radstand und die Größe der hinteren Türen verkürzt, dadurch verringert sich die Größe des Gepäckraumes und die Zusatzsitze entfallen. Ein neuer manövrierfähiger und auch billigerer Geländewagen ist so entstanden. Er sieht aus wie der große Bruder, ist aber 360mm kürzer und der Innenraum verkleinerte sich um 700 Liter, Startpreis etwa 420 000 Rubel oder man müsste 3 kleine UAZ für einen Peugeot RCZ in einfachster Ausführung hergeben. Produktionsbeginn wird im Juli 2010 sein.

Rostechnologija erhöht Anteile bei KAMAZ

meldete am 30.06. der Pressedienst von KAMAZ. Rostechnologija erhöht den Firmenanteil von 37,7% auf 49,9%. Bereits am 18.06. hatten die Daimler AG und die Europäische Entwicklungsbank ihren Anteil an der KAMAZ AG auf 15% erhöht.

17.06.2010

Automotivzulieferer für AwtoWAZ  bauen Werke in Togliatti

Im Ladawerk fand eine gemeinsame Konferenz unter Leitung der Chefs Einkauf AwtoWAZ D. Kaschapow  und seinem Kollegen von Renault-Nissan mit großen Zulieferfirmen statt: Valeo, Magna Group, Mahle, Faurecia, Mefro Wheels, Calsonic Kansei, TRW, Takata, Eberspacher, Grupo Antolin, Magneti Marelli, Autoliv, Continental. Davon liefern bereits jetzt Valeo, Autoliv и Continental für LADA Komponenten, die anderen Firmen wurden als potentielle Lieferanten eingeladen.Ziel der Veranstaltung war es, das Entwicklungsprogramm AwtoWAZ bis zum Jahre 2020 vorzustellen. Bei einer zukünftigen Lieferantenauswahl werde den Firmen der Vorrang gegeben, die bis 2012ihre Produktion lokalisieren können.

Transportschäden erreichen fast 5%

Die Zeitschrift Autobusiness Revue schrieb, in Abhängigkeit der Größe der Logistikfirmen, die die Fahrzeuge vom Hersteller zu den großen Händlern transportieren, schwanken die Transportschäden zwischen 1% bis 5%. Die großen Firmen legen mehr Wert auf Qualität. In Europa liegt der Anteil der Transportschäden bei maximal 0,5%. Allerdingst seien dort die Entfernungen geringer und der Straßenzustand besser. Die Fahrzeuge würden dort auch auf dem Wege zum Verbraucher weniger umgeladen, gerade beim Umladen passieren die meisten Beschädigungen.

Prognose Entwicklung Automobilmarkt Russlands bis 2014

Die Analytiker von AWTOSTAT erwarten für 2010 eine Umgruppierung des Marktes für ausländische Fahrzeuge. Trotz erhöhter Einfuhrsteuern verringerte sich ihr Anteil unwesentlich.                         Die in Russland gefertigten „Ausländer“ erweitern 2010 ihren Anteil an den insgesamt im Lande verkauften Fahrzeugen von 20% auf 30,6%.

Russland - Polo mit Stufenheck – eine VW Preisbombe platzte in Russland

Volkswagen hatte sich eigentlich lange schon dem Preise nach vom Volke entfernt, doch in Russland gilt VW als Maßstab aller Dinge und aller Zeiten für ein Transportmittel. Der Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, der billige Südamerikaner VW Pointer, blieb ein Ladenhüter.Träume wurden wahr, VW produziert in Russland einen echten „Volks“wagen, den russischen Stufenheck-Polo: Für einen Preis ab 399 000 Rubel steht er nach dem Moskauer Autosalon bei den Händlern.Für die russischen Bedingungen wurde das Fahrwerk neu abgestimmt, der Motor, 1,6 Liter mit 105 PS ist mit der schlechten russischen Benzinqualität zufrieden, Metallteile und Lack sollen den härtesten Winter überstehen, Bodenfreiheit 17 cm.Zur Serienausrüstung gehören nur zwei Airbags, Kopfstützen, Sicherheitsgurte und elektrische Fensterherber. ABA, ESP und ein Tiptronicgetriebe sind gegen Aufpreis zu haben.Die Produktion hat bereits begonnen, 2010 sollen noch 10 000 Fahrzeuge vom Band laufen, 2011 sind  30 000 Stück geplant. In Kaluga werden die Blechteile gezogen und danach als Karosse  verschweißt.

   Wettbewerber der billigsten VW Russland-Polo Version Polo 1.6 Trendlinie       

Typ

Litan Solano 1,6

Lada Priora 1.6 lux

BYD F3 1.6 G-i

Hyundai Accent 1,5

Renault Loy an 1.6 Expression

Volkswagen

Polo 1.6 Trendline

ТаGAZ

Vortex Estina 1.6 МТ1

Getriebe

normal

normal

normal

normal

normal

normal

normal

Preis in Rubel

355 770

373 279

375 000

377 700

383 000

399 000

399 900

Hubraum, Ltr

1.6

1.6

1.6

1.5

1.6

1.6

1.6

Leistung PS

106

98

100

102

102

105

119

Beschl.zeit bis 100 km/h

10.5

 

12.3

10.5

10.5

10.5

 

Maximalgeschwindigkeit km/h

170

183

180

181

180

190

185

Länge mm

4550

4350

4533

4235

4288

4384

4552

Radstand mm

2605

2492

 

2440

2630

2552

2600

Mittlerer Verbrauch /100km

ab 7,8

7,2

-

7,5

7,1

6.5

ab 6,8

Klimaanlage

*

-

 

-

-

-

*

Elektr. Fensterherber

*

*

*

-

 

*

*

Lederausstattung

*

-

-

-

-

-

-

Parktronic

*

*

-

-

-

-

-

ABS

*

*

-

-

-

-

*

Airbag Fahrer

*

*

-

-

 

*

*

Airbag Beifahrer

*

*

-

-

-

*

*

Nebelscheinwerfer

*

*

-

-

-

-

-

Audiosystem

-

*

*

-

-

-

*

                        

Marketinganalyse: Automotivzulieferer in Russland

Die Firma AWTOSTAT veröffentlichte im Mai die oben genannte Analyse. 272 einheimischen Zulieferbetrieben stehen bereits 46 ausländische Firmen gegenüber. (einige Zulieferer aus der Ukraine und Belarus, deren Hauptabsatzgebiet Russland ist, flossen in die Analyse ein). Die einheimischen Anbieter können nach „Preis-Leistung und Qualität“ nicht mithalten, sie sind auf die alten russischen Fahrzeuge ausgerichtet. Der Zulieferbereich ist das schwächste Glied in der Kette der Automobilproduktion, wird auch unter Bezug auf die zu geringen Losgrößen der der ausländischen Fahrzeugproduzenten in Russland festgestellt.Im Regierungsprogramm zur Entwicklung der Automobilproduktion bis zum Jahre 2020 spielt die Zulieferindustrie eine wichtige Rolle. Die Verfasser schließen eine Verschärfung der Lokalisierungsregelungen der russischen Regierung in allernächster Zeit nicht aus.

Liste der in Russland tätigen ausländischen ausländischen Automotivzulieferer:

1 Anvis Group

2 GC Automotive

3 BASF

4  Benteler Automobiltechnik GmbH

5 Bosal

6 Bosch Group

7 BRISK

8 Continental

9 Delphi Corporation

10 Denso

11 DuPont

12 EDAG

13 Faurecia

14 Federal Mogul

15 Ficosa

16 Gestamp

17 Hayes Lemmerz

18 Hella

19 HP Pelzer Group

20 Hyundai Mobis

21 Inergy

22 Johnson Controls

23 Johnson Matthey

24 Knorr

25 Lear Corp

26 LEONI

27 Magna

28 Magneti Marelli

29 Michelin Group

30 Nokian Tyres

31 Pilkington

32 Pirelli

33 PPG Industries

34 Siemens

35 SKF

36 Stadco

37 Takata

38 Tenneco

39 Toyota Boshoku

40 TRW

41 Valeo

42 Webasto

43 WOCO

44 WPT

45 Yokohama

46 ZF                                              Quelle: AWTOSTAT, April 2010

 

Renault erhöht in Russland die Preise um 3%

Ab 01.06. kosten der Logan и Sandero 3% oder etwa 10 000 Rubel mehr, meldete die Wirtschaftzeitung  RBK daily, ab 01.07. folgt die Erhöhung der Preise für den Fluence und den neuen Megane, ebenfalls um 3%.Die auf Abwrackprämie bestellten Renault fallen nicht unter die planmäßige Preiserhöhung, erklärte die Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit der russischen Firma Renault, Oksana Nasarowa.

Nissan in Kamenka bei St. Petersburg arbeitet in Zukunft zweischichtig

Ab 01.06. wurde bei Nissan die zweite Schicht eingeführt, um die Produktion auf 30 -35 000 Fahrzeuge zu erhöhen, insgesamt montieren dort 1 500 Mitarbeiter den Teana und X-Trail. Die Firma hält an ihrem anspruchsvollen Ziel fest, die Produktion auf 50 000 Autos pro Jahr hochzufahren.

KAMAZ eröffnet Montagewerk 2011 in China

teilte der Marketingdirektor der KAMAZ AG im Juni in einer TV-Sendung mit. In China gäbe es bereits einen Partner für die Gründung eines JV. Die Chinesen wären bereit, Geld in das JV zu investieren, wir möchten aber nicht nur eine Produktion sondern auch einen Vertrieb organisieren, erklärte A.Arutjunjan weiter.Während in den klassischen Ländern USA, Deutschland und Russland der Markt um 45% wegbrach, stieg der Verkauf in China, Indien und Brasilien an.

Das ist der dritte Versuch von KAMAZ, in China mit einer Produktion Fuß zu fassen.

   unterzeichnete Absichtserklärung in Astana

Im Juni unterschrieben Sollers, Vertreter der kasachischen Regierung und der Eurasischen Entwicklungsbank ein Memorandum über die Zusammenarbeit beim Bau eines Autowerkes in Kasachstan.Der Pressedienst von Sollers bemerkte dazu, man prüfe auch auf der Grundlage eines bereits im November 2009 unterzeichneten Dokumentes die Montage des UAZ in Kasachstan. Sollers rechnet, damit wieder auf die Vorkrisenproduktionszahlen von 5 500 allradgetriebenen Fahrzeugen zu kommen.

In Russland beginnt die Montage des chinesischen PKW Haima 3

meldete die Wirtschaftszeitung „RPK daily“ am 04.06.. Das Modell sei von der Firma Haima, einer Tochterfirma des größten PKW-Herstellers Chinas FAW entwickelt worden. Es sieht äußerlich dem Mazda, 3. Serie sehr ähnlich, was nicht verwundert, Haima hatte früher eine enge Partnerschaft mit der japanischen Firma. Dafür wurden in Tscherkessk 2 Mio Dollar investiert, der Haima kommt in zwei Varianten, Stufen- und Fließheck für etwa 400 000 Rubel auf den Markt. Den Vertrieb übernimmt der russische Partner in Tschekessk, er verkauft  bereits den Lifan. Noch in diesem Jahre, der Verkauf beginnt im September, sollen 1 500 Fahrzeuge und ab 2011 5-7 000 Einheiten hergestellt werden.

AwtoWAZ  produziert 2010 100 000 LADAs mehr als geplant

teilte der Vorstandsvorsitzende Igor Komarow auf einer Pressekonferenz in Paris mit. B oisher seien  im Plan für 2010 450 000 Autos, die Prognose werde übertroffen. Das Werk lastet die Bänder wieder voll aus. Natürlich sei das eine Folge der Abwrackprämie, die Anträge dazu laufen aber aus.Etwa 80% der mit der Abwrackprämie gekauften Autos kommen aus Togliatti.

Anteil „ausländischen russischen“ PKW auf dem russischen Markt wächst

Unter den „Ausländern“, die auf dem russischen Markt verkauft werden, hält sich der Anzahl nach der Renault Logan an der Spitze, andere holen auf. Auf der Lister der 25 am meisten verkauften Autos fehlen 2010 der Mazda3, Mitsubishi Lancer, Nissan Almera Classic und Chevrolet Lanos und KIA Spectra. Diese Typen wurden durch Nachfolgemuster ersetzt und durch KIA Rio, KIA Sportage, Chevrolet Cruze, Suzuki Grand Vitara und Peugeot 308 vom Listenplatz verdrängt. 2009 kamen 12 von 25 meistverkauften Typen aus „ausländischer russischer“ Produktion, 2010 sind es bereits 14.

                                               Zuwachs Verkauf Januar - Mai 2009  zu  Januar -  Mai 2010

                                  

01.06.2010

KAMAZ montiert im Fernen Osten

Die KAMAZ AG eröffnet ihr erstes Montagewerk in Russland für LKW und Spezialfahrzeuge in Chabarowsk. Bis zu 250 Einheiten sollen pro Jahr als LKW mit Kranen an der Bordwand, Isolierkoffern oder anderen Aufbauten montiert werden.

Als Gründe dafür werden genannt: Übermaß (LÜK) und erhöhte Transportkosten auf der Eisenbahn. Aus Nabereshnije Tschelnij werden nur das Fahrwerk und andere Originalteile auf die weite Reise nach Fernost geschickt. Standard- und Kaufteile kauft die ehemalige KAMAZ-Wartungsstation vor Ort ein und montiert sie. Das Projekt soll sich innerhalb vor drei Jahren rentieren. Der Montagebetrieb erhält auch das Verkaufsrecht.

Transportsteuer wird gewandelt

erklärte der russische Vizepremierminister Sergej Iwanow auf der Sitzung des Verkehrsausschusses. Die Steuer werde voraussichtlich ab 0.01.2011 entfallen, dafür würden die Akzise auf Treibstoffe und andere Abgaben erhöht. Dadurch werde etwas Steuergerechtigkeit erreicht, die Wenigfahrer würden dann die umgelegte Transportsteuer nach Anfall nur bezahlen und die Unterhaltskosten für ein Fahrzeug in Abhängigkeit von der Fahrleistung steigen, so, wie es in der Welt üblich sei. Über eine Sonderabgabe für Fahrzeuge mit über 12 t Nutzlast, die öffentliche Straßen befahren, werde noch beraten.

Russland nimmt 5. Platz beim Verkauf von LCV in Europa ein

Im April wurden nach Angaben der Agentur AWTOSTAT  in Europa 124 704 Kleintransporter verkauft, die sich wie folgt verteilen:

AWTOTOR wird 2010  9 - 10 000 BMW ausliefern
teilte der Präsident der BMW-Gruppe Russland, Christian Krämer, in einem Rundfunkinterview am 26.05.200 mit. Im Jahre 2009 habe AWTOTOR 6 500 BMW produziert. Der KFZ-Markt brach während der Krise 2009 im Vergleich zu 2008 um 50% ein, die Verkaufszahlen bei BMW verringerten sich dank der preiswerten 1er Modelle (ab 780 000 Rubel) nur um 10%.Im Juni 2010 beginnt AWTOTOR mit der Montage der 5 er 523i Business und 523i Luxury.

Befragung zu Sonderrechten im Straßenverkehr in Russland

Vor dem Hintergrund des Bürgerprotestes „blaue Eimer“, russische Verkehrsteilnehmer protestieren mit blauen Eimern auf den Fahrzeugdächern oder Sturzhelmen gegen Vorrechte von Abgeordneten, Beamten und Inhabern von hohen Dienststellungen in Politik und Wirtschaft, die ohne Notwendigkeit mit Blaulicht auf der Gegenfahrbahn am Stau vorbeifahren und dadurch bereits mehrere schwere Unfälle provozierten, führte die Agentur LEWADA-Zentrum eine Befragung von Kraftfahrern in 45 Regionen Russlands durch.  Demnach stimmten 84% der Befragten dafür, Dumaabgeordnete sollten im Stau „mit“schwimmen, 6 weitere Prozent konnten sich nicht entscheiden. Das Volk würde nur zu 21% den Gouverneuren und zu 26% den Ministern  ein Sondersignal zubilligen.70% der Befragten würden ehrfürchtig den ersten Personen des Staates solche Vorrechte zubilligen.Alle befragten Kraftfahrer würden zu 94% nicht denen den Weg mit Blaulicht und Sirene freimachen, die sie regieren, sondern denen, die helfen: Sanitätsfahrzeuge, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk. Die Polizei erhielt nur Werte zwischen den Medizinern und dem Präsidenten, nur 75% würden ihr den Weg frei machen.

St. Petersburger Autowerke arbeiten wieder mit voller Schichtleistung

Vom Januar bis April 2010 montierten die Firmen Toyota, General Motors и Nissan 14 900 Fahrzeuge gegenüber 5 100 im gleichen Vorjahreszeitraum, schrieb die Wirtschaftszeitung „Kommer-sant“ unter Bezug auf Petrostat, das Amt für Statistik in St. Petersburg. General Motors, (bei voller Leistung Montage von 60 000 Einheiten/a) и Nissan wollen ab Sommer zweischichtig arbeiten. Experten erwarten den Übergang zum Zweischichtsystem auch bei Toyota,(bei voller Leistung Montage von 50 000 Einheiten/a), denn die Nachfrage übersteigt das Angebot für diese Autos.

AWTOTOR erhöht Montage bis zum Jahresende um das Dreifache

Die Kaliningrader AWTOTOR-Holding GmbH plant zum Jahresende 150 000 Fahrzeuge zu montieren, heißt es in einer Presseerklärung der Regierung des Gebietes Kaliningrad. Im Krisenjahr 2009 fiel die Produktion auf 50 000 Stück ab, es wurden aber keine Mitarbeiter entlassen. Zur Zeit arbeiten bei AWTOTOR 2 500 Mann, 750 davon wurden 2010 eingestellt.

Bank droht Produktionsausrüstung zu pfänden

Das Ishewsker Automobilwerk könnte im Juli die Produktion nicht beginnen, da die Gefahr der Pfändung der Montageausrüstung durch einer der Gläubigerbanken bestehe, meldete am 27. die Wirtschaftszeitung „Kommersant“. Die Alpha-Bank, eine der Kreditoren des Ishewsker Automobilwerkes, bat die Sberbank, den größten Gläubiger des Werkes, deren Anteile auch noch zu übernehmen. Ish-AWTO schuldet der Alpha-Bank aus zwei Kreditverträgen 120 Mio Rubel und 7,1 Mio USDollar und aus einem Leasingvertrag noch einmal 8,6 Mio USDollar. Als Bürgschaft für die Verträge wurde damals der Alpha-Bank die Montagelinie des KIA Spectra und der KIA Sorento und Rio überschrieben. Dieses Ersuchen der Alpha-Bank erging schon im März an die Sberbank, diese erbat sich damals Zeit, um die inneren Probleme im Ishewsker Autowerk zu lösen. Weder von der Sberbank noch von KIA ist es der Zeitung „Kommersant“ gelungen, einen Kommentar dazu zu erhalten.

Die russischen Kraftfahrer steigen auf automatische Getriebe um

Wegen der fehlenden Kaufkraft und dem vorherrschenden Konservatismus verbreiteten sich Automatikgetriebe in Russland bisher sehr langsam. Das Blatt hat sich nun gewendet. Selbst in den vergangenen Krisenzeiten waren „Automaten“ gefragter. Jedes zweite in Russland 2010 verkaufte ausländische Fahrzeug hatte nach AWTOSTAT ein Automatikgetriebe.Der Wunsch nach PKW mit Automatikgetrieben setzte in Russland viel später als in anderen Ländern ein, konservative Stereotypen wie „teuer, schwierig und verzögernd“ herrschten vor. Jetzt wächst der Nachfrage nach Automatikgetrieben. Kein Fahrzeug echter einheimischer Fahrzeughersteller kann diese Nachfrage befriedigen, obwohl 35% der Ladakäufer und sogar 50% der Käufer eines Lada Kalina, gern ein Automatikgetriebe gehabt hätten. Lada verliert einen Teil der Kunden, denn man redet schon lange über ein eigenes Automatikgetriebe, entwickelt von der Firma KATE, aber es gibt nichts.

AWTOFRAMOS in Moskau bereitet die Produktion des Renault Logan und Sandero mit Automatikgetriebe vor, die ersten Fahrzeuge sollen im zweiten Halbjahr 2010 in den Handel kommen.Auch der neu für Russland entwickelte VW wird mit einem Tiptronicsystem angeboten werden.

Staatsduma bestätigte in erster Lesung 0-Promille Gesetz

Die Staatsduma bestätigte in erster Lesung den vom Präsidenten eingebrachten Projektvorschlag einer Gesetzesänderung. Es ist darin vorgesehen, Personen, die nicht völlig nüchtern sind, oder unter Drogeneinfluss stehen oder andere Vergiftungserscheinungen haben, das Führen von Fahrzeugen zu untersagen. Bisher galt die Obergrenze 0,3 Promille.

„Echte Ausländer“ gegen in Russland montierte Fahrzeuge

Auszüge aus den wichtigsten Passagen eines Kommentars von Elena Kostjakowa vom 31.05.

Das Schicksals der russischen Montage des Hyundai hängt in der Luft, schon oft wurde davon gesprochen, wir fangen in Ishewsk wieder mit der Montage an, es tut sich aber nichts bei KIA, ähnlich verhalten sich die Koreaner in Taganrog, dort läuft der Lizenzvertrag mit Hyundai im März 2011 aus… KIA und Hyundai gaben mehrmals schon zu verstehen, die Montagestätten von AWTOTOR, IshAWTO und TaGAZ interessieren sie nicht mehr so sehr…, im Januar 2011 läuft das neue Produktionswerk Hyundai-KIA bei St. Petersburg mit einer geplanten Leistung von 150 000 Fahrzeugen pro Jahr an. Man kann dort die gesamten Modellreihen in Großserien bauen, für die Montagebetriebe bleiben dann nur noch Kleinserien übrig…

Häufigere Verbindung zwischen den Moskauer Flughäfen

Die Anzahl der Züge, die von den Moskauer Flughäfen zum Metroring verkehren, wurde ab 30. Mai um 20% auf 178 Züge erhöht. Eigener Testbericht vom 30.04.2010:Landung Inlandflug SVO2 12:30 Uhr, Start Lufthansa in DME 17:15 Uhr nach FRA

Fahrt mit dem AEROEXPRESS von SVO2 zum Metroring und weiter nach DME

  • neuer Bahnhof unmittelbar von dem Novotel, am klassischen SVO2 Gebäude, heute Gebäude F
  • von allen Ankunftshallen gut zu Fuß zu schaffen, im Moment durch Baustellen abenteuerlich
  • Fahrscheine werden vor dem Bahnsteig in der Halle rechts verkauft, SVO2 bis Weißrussischer Bahnhof 300 Rbl
  • sauberer neuer Zug, mit Toilette und Bewirtschaftung, Erfrischungswagen und Zeitungswagen, gibt es in Deutschland nicht
  • Abfahrt 13:20, Fahrzeit 30 Minuten, ohne Zwischenhalt
  • 13:50  Umsteigen am Weißrussischen Bahnhof in die Metro, nur durch Ortskundige zu schaffen,
  • mit Koffern in der Metro erregen sie Aufsehen, da ungewöhnlich,
  • braune Ringlinie, Kosten Fahrschein  29 Rbl bis Pawletzkij Woksal,
  • Umstieg in Aeroexpress nach DME, für Ortsunkundige schwer zu bewältigen,
  • Abfahrt 14:00, Fahrzeit 45 Minuten, ohne Zwischenhalt,
  • Zug nicht ganz neu, ohne WC aber Service wie andere Linie,
  • Ankunft 14:45, Achtung, Fahrscheine werden am Ausgang nochmals gescannt, also griffbereit halten,
  • Zeit reicht, ohne große Reserve, aber dafür staufreies Vorwärtskommen.

Die Zeit Landung in SVO2 und Weiterflug ab DME hätte für eine Fahrt mit dem PKW nicht gereicht, darum erhielten wir vom Kraftfahrer unseres Partners diesen guten Tipp.

 

17.05.2010

 

 

KAMAZ möchte über das Daimlervertriebsnetz Automobiltechnik verkaufen

Die KAMAZ AG führt mit Daimler Gespräche über eine Nutzung der Vertriebskanäle dieses deutschen Herstellers für den Verkauf dar KAMAZ, meldete am 14.04. die Nachrichtenagentur RBK unter Bezug auf eine KAMAZ-Quelle. „Es werden Gespräche geführt über den Verkauf unserer Technik über das Daimlervertriebsnetz, erklärte er und ergänzte: „Daimler führt ebenfalls Gespräche über den Vertrieb deren Lastkraftwagen über das Vertriebsnetz der russischen Automobilfirma“.Es sei daran erinnert, am 12.03. 2010 erhöhte Daimler die Beteiligung an der KAMAZ AG von 10% auf 11%. Vorher, am 12.12.2008 unterzeichneten die Firmengruppe „Rostechnologija“,“Troika Dialog“ und die KAMAZ AG einer strategische Partnerschaftserklärung. In Übereinstimmung mit diesem Dokument übernahm Daimler 10% der Aktien von KAMAZ. Dafür zahle Daimler 250 Mio Dollar und bei erfolgreicher Arbeit wird KAMAZ am Ende des Jahres 2012 noch einmal 50 Mio Dollar erhalten.

Belebung des russischen Automobilmarktes
Im April 2010 wurden in Russland 163 299 PKW und Kleintransporter verkauft, das sind 20% Fahrzeuge mehr als im Vorjahreszeitraum und gar 31,2% mehr als im Vormonat. Erstmals seit Beginn der Krise im Oktober 2008 wächst der Markt wieder auf. AEB nennt als einen der Gründe das Anwrackprogramm. Die Organisation AUTOTSTAT informiert, im März wurden 22 100 Autos per Abwrackprämie oder 13,5 % verkauft. Die Experten betonen aber, die entscheidende Rolle spielten andere Faktoren: saisonaler Aufschwung und wachsender Käuferoptimismus. Die Dynamik des Marktes drückt eindeutig aus, den größten Zuwachs verzeichnen die Fahrzeuge, die nicht unter die Abwrackprämie fallen. De Händler waren auf diesen Aufschwung nicht vorbereitet, es kommt zu Wartezeiten auf Neufahrzeuge von bis zu 5 Monaten.

 

Aktuelle Liste der Automobilzulieferer in Russland

Nach Angaben AUTOTSTAT 2010

  • ANVIS Group
  • Asahi Glass Company Automotive
  • BASF Group
  • Benteler Automobiltechnik GmbH
  • Bosal
  • BRISK
  • Continental
  • Delphi Corporation
  • Denso
  • DuPont
  • EDAG
  • Faurecia Interior Systems
  • Federal Mogul
  • Ficosa International
  • Gestamp
  • Hayes Lemerz
  • Hella KGaA Hueck &Co.
  • HP Pelzer Group
  • Hyundai Mobis
  • Inergy
  • Johnson Controls
  • Johnson Matthey
  • Knorr-Bremse

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Sowohl große Industrieunternehmen als auch expandierende mittelständische Betriebe profitieren von unserer weit reichenden Projekterfahrung. Wir sind seit 1992 in Russland tätig, unsere umfassenden Beratungsleistungen im Bereich der Marktsondierung und Partnersuche in Russland gehören zu unseren Kernkompetenzen. Mit unseren Netzwerken in den unten aufgeführten Regionen garantieren wir eine lückenlose Betreuung Ihres Projektes vor Ort in allen Phasen und sichern auch durch eine politische Flankierung die die Nachhaltigkeit der erzielten Ergebnisse.

Wir können interessierten Firmen, insbesondere Automotivzulieferern, Produktionsflächen und oder Kooperationspartner zur Produktion in Russland in den folgenden Regionen vermitteln:

  • Gebiet und Stadt Kaliningrad,
  • Gebiet Leningrad und Stadt St. Petersburg,
  • Gebiet  und Stadt Nishnij Nowgorod,
  • Gebiet Moskau,
  • Gebiet Kaluga,
  • Tatarstan:
  • Kasan,
  • Jelabuga,
  • Nabereshnije Tschelnij
  • In Kaliningrad und Tatarstan verfügen wir über einen Direktzugang zu OEM.
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    www.hvwehner.de

    Russland – eine Bilanz

    Für seine besonderen Verdienste um die deutsch-russische Verständigung  erhielt Nikolaus Knauf, stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Knauf Gruppe am 31. März 2010 den Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis. An der Festveranstaltung im Hotel Adlon Kempinski nahmen mehr als 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft teil.

    Hier Auszüge aus der Dankesrede des Herrn Nikolaus Knauf:

    Wie sehen wir die nächste Zukunft? Wie immer positiv, positiver als andere. Und wenn wir uns die allgemein bekannten Wirtschaftsdaten kurz ins Gedächtnis rufen, müssen wir feststellen, dass die Inflation im vergangenen Jahr mit 7% so niedrig wie schon seit 10 Jahren nicht mehr war, der Rubel seit Mitte letzten Jahres mehr als 10% zum Euro zugelegt hat und im Laufe des Jahres noch weiter steigen wird. Die Abhängigkeit vom Dollar fällt, dieser kann nur noch mit 55% den Kurs des Rubels beeinflussen.

    Das Haushaltsdefizit fällt, die Zentralbank gibt Refinanzierungskredite an Banken von 8,25%, die sie Ihrerseits mit 13,6% - einem satten Aufschlag - weitergeben.

    Das beste Zeichen, dass Russland sich nicht sorgen muss, wie es notwendige Darlehen bei Steigerung der Investitionen für die Infrastruktur aufnehmen kann, ergibt sich aus dem, was uns in den letzten zwei Monaten täglich in den Zeitungen vor Augen gefühlt wird, nämlich wie hoch ist die Nettoverschuldung eines Landes, meist gerechnet im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt. Hier sehen wir den einmaligen Fall eines großem Landes, das gar keine Nettoverschuldung hat!Die gesamte Inlands-Staatsverschuldung, einschliesslich der Kommunen liegt bei 73 Milliarden Euro.Hinzu kommt eine Staatsverschuldung von 27 Milliarden Euro gegenüber dem Ausland, zusammen also 100 Milliarden Euro. Dem gegenüber steht ein Vermögen aus dem Reservefond und dem nationalen Wohlstandfond von 110 Milliarden Euro. Somit ist die Russische Föderation völlig schuldenfrei!Wenn das kein gutes Zeichen ist, dann sind diejenigen vermessen, die nicht eine glänzende Zukunft Russlands erkennen können.

    Ergänzung: Die Knauf-Gruppe unterhält 18 Baustoffwerke in Russland und begann bereits 1991 sich in Russland zu engagieren. In der russischen Sprache kennt man den Ausdruck „Trockenbau“ nicht, nun heisst das „Rigi-Knauf“, das kennt jeder.

    Die zehn populärsten PKW nach den Verkaufszahlen April

    • Lada Priora -14 541 Fahrzeuge
    • Lada Samara - 12 492 Fahrzeuge
    • Lada 2105/2107- 10 533 Fahrzeuge
    • Lada Kalina- 9962  Fahrzeuge
    • Renault Logan – 6223 Fahrzeuge
    • Ford Focus - 5952 Fahrzeuge .
    • Lada 4x4 Niva – 4858 Fahrzeuge.
    • Daewoo Nexia - 3652 Fahrzeuge
    • Chevrolet Lacetti - 2938 Fahrzeuge.
    • Daewoo Matiz – 2851  Fahrzeuge.                          Quelle:  AUTOTSTAT                                                                                                                                                                             

     

    Januar-April 2010: Anwachsen der Automobilproduktion in Russland um 52,7%

    Im genannte  Zeitraum wurden in Russland 330 321 Fahrzeuge gefertigt, meldete am 17.04. die ASM-Holding AG. Die PKW-Produktion wuchs um 54% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 282 740 Einheiten an, davon waren 155 291 Autos aus „ausländischer“ Produktion. Die LKW-Produktion stiegt um 48,7% auf 37 017 Fahrzeuge, KAMAZ lieferte 9 000 und die ausländischen Hersteller 3 913 LKW aus. Von den 10 737 (+ 35,3%) hergestellten Autobussen waren 1 939 (+70,4%)  ausländischer Herkunft.

    Die russischen Skodas haben eine höhere Qualität als die tschechischen

    (Auszug aus einem interessanten russischen Kommentar)Volkswagen verfolgt imperiale Ziele und will den russischen Marktanteil von 7% auf 10% erhöhen und plant 2018, den Hauptkonkurrenten Toyota durch eine weltweite Herstellung von 10 Mio Autos zu überflügeln...Nun leidet VW keinesfalls an einem Napolenonkomplex, hat aber große Chancen die Welt zu erobern. Die Verhältnisse für VW in Russland gestalten sich besser als für den großen Franzosen, der damals bei Kaluga seine Große Armee verlor.

    Über die Qualität der in Kaluga montierten Fahrzeuge muss man sich keine Sorgen machen, in Kaluga steht die gleiche Ausrüstung wie in Tschechien, nur ist die russische nagelneu. Bisher kommen alle Baugruppen von erprobten Zulieferern aus dem Ausland.….

    Auch um den menschlichen Faktor muss man sich keine Sorgen machen. Der mittlere Monatslohn bei VW in Kaluga beträgt 15 bis 17 000 Rubel, einer der höchsten im ganzen Gebiet. Zur Zeit beherrscht das Werk die Montage der Baugruppen komplett, im Sommer wird ein Stanzwerk (siehe KFZ-Nachrichten Mai, Teil 1) in Betrieb gehen.

    11.05.2010

    Neue Liste der Fahrzeuge, die unter die Abwrackprämie fallen

    Das russische Ministerium für Industrie und Handel erweiterte die Liste der Fahrzeuge, die eine Abwrackprämie in Anspruch nehmen können.

    Neu in der Liste:

  • Volkswagen Passat,
  • Skoda Yeti und
  • Skoda Superb aus Kaluga.
  • Peugeot 308, bisher  schon enthalten:
    • Citroen C4, bei PSA Rus produziert                                                                          
    • SsangYong Rexton und
    • SsangYong Kyron und
    • Alle Typen des UAZ, alle von Sollers.
    • Insgesamt fallen 66 Typen unter dieses Programm, so
    • 17 LADA-Modelle
    • 7 Fahrzeuge von GAZ
    • KIA Spektra
    • KIA Sorento
    • Hyundai Sonata,
    • Hyundai Accent,
    • Hyundai Santa Fe aus Taganrog
    • Ssang Yong Actyon,
    • Ssang Yong Kyron,
    • Ssang Yong Rexton,
    • Ssang Yong Actyon Sports von der Firma Sollers Fernost
    • FIAT Doblo Panorama
    • FIAT Albea von Sollers Alabuga
    • Nissan Teana
    • X-Trail,
    • Toyota Camry,
    • Volkswagen Tiguan,
    • Isuzu NLR85,
    • Chevrolet Niva,
    • Chevrolet Captiva
    • Chevrolet Cruze,
    • Opel Antara
    • Astra,
    • FIAT Ducato,
    • Ford Focus
    • Mondeo,
    • Renault Logan
    • Sandero,
    • Skoda Fabi
    • Octavia.

     

     

    Anmerkungen: Aus Armeekreisen war zu hören, die UAZ, von der Regierung im Rettungsplan angeschhafft, stünden oftmals in den KFZ-Parks konserviert, so viele Kommandeure                       gäbe es nicht! Sollers soll den FIAT DUVATO stückweise verkaufen.

    Presswerk für VW geht in Betrieb

    Im Sommer 2010 soll das Pressewerk für VW in Kaluga angefahren werden, meldete am 30.04. die Agentur „AWTOSTAT“. Die Severstahl AG gründete dazu mit dem spanischen Teilelieferanten GESTAMP die FirmaGESTAMP-Sverstal bereits im Oktober 2008, sie wird Karosserieteile außer für VW auch an PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi, beide Firmen auch in Kaluga angesiedelt, beliefern.

    Entwicklungsprogramm Automobilindustrie bis 2020 bestätigt

    Das Ministerium für Industrie und Handel veröffentlichte am 23.04. das Entwicklungsprogramm der russischen Automobilindustrie zur:

    • Bedarfsdeckung des Transportes von Gütern in Russland
    • Deckung des Bedarfs an PKW zur individuellen Nutzung
    • Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit der russischen Fahrzeuge
    • Wiederherstellung des Exportpotenziales und Erhöhung der Qualität
    • Entwicklung einer Zulieferindustrie und maximale Erhöhung des Lokalisierungsgrades der Zulieferungen
    • Verbesserung der Ausbildung von Spezialisten
    • Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

    Diese Aufgaben und Ziele sind auf 93 Blatt formuliert. Staatliche Programme wurden in der Sowjetunion bzw. in Russland oft erstellt, „allein die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit“. Warten wir einfach ab und beurteilen wir nach zwei Jahren, welche Erfolge sich einstellen. Insider haben erfahren, mit diesem Programm lief ein strengere Kontrolle der durch die in Russland fertigenden ausländischen OEM in den Verträgen „Über die Industrielle Fertigung von Fahrzeugen“ eingegangenen Lokalisierungsverpflichtungen an.Ford im Werk Wsewolschsk bei St. Petersburg machte da vor einigen Jahren schon eine sehr schmerzliche Erfahrung. Hier nochmals die Übersicht der Lokalisierungsverpflichtungen (Stand 2008):

     

    Lokalisierung in- und ausländischer OEM in Russland in % der Montage

    Nr.

    OEM

    Produktionsbegin n

    2005

    2006

    2007

    2008

    2009

    2010

    1

    Ford Rossia

    August 2006

    ---

    ---

    25-28

    30-35

    35-40

    40-50

    2

    AWTOTOR  geschlAG

    1996

    Nutzt die Bedingungen der SWZone „Kaliningrad“, ist aber an Lokalisierung interessiert.

    3

    TarAZ GmbH

    2001

    ---

    ---

    27

    30

    45-50

    60

    4

    AWTOFRAMOS offene AG

    2002/2005

    ---

    30

    50

    55

    60

    70

    5

    IshAwto, offene AG

    2005

    ---

    ---

    30-40

    45

    45-50

    50-60

    6

    SeverstalAuto GmbH

    (SW Zone Alabuga)

    2005/2006

    ---

    ---

    30

    35

    38

    40

    7

    Toyota   Rossia GmbH

    2007

    ---

    ---

    ---

    10

    20

    30

    8

    Volkswagen Rus GmbH

    2007

    ---

    ---

    ---

    10

    20

    30

    9

    GM Auto GmbH

    2008

    ---

    ---

    ---

    ---

    20

    30

    10

    Nissan Motor Rus GmbH

    2009

    ---

    ---

    ---

    ---

    ---

    20

    Quelle: Zentrales Automotivforschungsinstitut der RF „NAMI“

     

    Russische Autos werden weltweit montiert

    In der dritten Welt erfreuten sich die robusten und anspruchslosen Fahrzeuge aus sowjetischer Produktion einer großen Nachfrage. Mit Montagelinien im Zielland mindert man geschickt die Schutzzölle in den Ländern. In den 80er Jahre kam eine Montage in Neuseeland wegen poltischer Faktoren nicht zu Stande, 1985 eröffnete ein Montagewerk für den NIVA in Griechenland. In Finnland begann 1996 die Montage des „EURO-Samara“ auf einer Produktionslinie mit Opel und Saab. Bis heute wurden über 1,6 Mio LADAS in Ekuador, Ägypten, Uruguay, Ukraine, Kasachstan und in Russland (Sysran) außerhalb des LADA-Werkes montiert. In fast allen Ländern wurde die Handelsmarke „LADA“ vertraglich erworben oder abgeleitet. (Ekuador- RIVA oder Uruguay DIVA).Das UAZ-Werk lieferte Baugruppen zur Montage von etwa 10 000 Fahrzeuge in die Ukraine, Aserbeidschan, Vietnam und Kuba.

    Das GAZ-Werk aus Nishnij Nowgorod begann um das Jahr 2000 die Montage von Wolgas und Kleinbussen in der Ukraine.

    KAMAZ  entwickelte die Produktion im Ausland seit 2001, die KAMAZ-LKW werden heute in Kasachstan, Vietnam, Iran, Pakistan und Indien montiert. Auf diese Weise wurden in den letzten Jahren dort über 11 100 Nutzfahrzeuge produziert.

    AWTOWAZ wird ein Teil der Ertragsausfälle durch den stark rückläufigen Absatz in Russland durch eine Expansion auf den Märkten der dritten Welt  abfangen. Die Märkte in Indien und Ägypten erwecken dabei besondere Hoffnungen bei AWTOWAZ.  

    In eigener Sache:

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    Sowohl große Industrieunternehmen als auch expandierende mittelständische Betriebe profitieren von unserer weit reichenden Projekterfahrung. Wir sind seit 1992 in Russland tätig, unsere umfassenden Beratungsleistungen im Bereich der Marktsondierung und Partnersuche in Russland gehören zu unseren Kernkompetenzen. Mit unseren Netzwerken in den unten aufgeführten Regionen garantieren wir eine lückenlose Betreuung Ihres Projektes vor Ort in allen Phasen und sichern auch durch eine politische Flankierung die die Nachhaltigkeit der erzielten Ergebnisse.

    Wir können interessierten Firmen, insbesondere Automotivzulieferern, Produktionsflächen und oder Kooperationspartner zur Produktion in Russland in den folgenden Regionen vermitteln:

    • Gebiet und Stadt Kaliningrad,
    • Gebiet Leningrad und Stadt St. Petersburg,
    • Gebiet  und Stadt Nishnij Nowgorod,
    • Gebiet Moskau,
    • Gebiet Kaluga,
    • Tatarstan:
    • Kasan,
    • Jelabuga,
    • Nabereshnije Tschelnij
  • In Kaliningrad und Tatarstan verfügen wir über einen Direktzugang zu OEM.
  • Die Krise brachte viele russische Partner auf den Boden der Tatsachen zurück, nutzen Sie die sich nun bietenden Möglichkeiten und wenden Sie sich mit Ihrem Kooperationswunsch an uns.

    Handelsvertretung Wehner
    Export- und Unternehmensberatung, Projektmanagement Russland
    Eduard-Bilz-Str. 43 ,01445 Radebeul
    Telefon: 0351 8361643 oder 0172 3783904, Fax: 0351 8361645
    Internet:
    www.hvwehner.de

    Produktionszahlen 2009 und (Gesamtkapazität) ausgewählter Firmen

    Kleintransporterproduktion als Marktindikator

    Der PKW-Markt wird in Russland durch die Abwrackungsprämie in Schwung gebracht. Die LVC reagieren weit empfindlicher auf Marktveränderungen als die klassischen Personenwagen, da mit den Transportern Geld verdient wird. Experten erwarten ein schnelleres Wachstum dieses Segmentes als bei den PKW für 2010 in Russland. Im November rutschten die PKW-Verkaufszahlen in den Minusbereich, die der LVC fielt nicht so weit ab. Im Allgemeinen folgen die PKW-Produktionszahlen denen der Transporter mit einer Verzögerung von drei bis 6 Monaten.Die Stabilisierung des Marktes  wurde durch ein Anwachsen des BIP um3,5%, der Industrieproduktion um 5,8%, die Erhöhung des Einzelhandelsumsatzes um 1,3%  und durch einen Einkommenszuwachs von 7,4% im ersten Quartal 2010 belegt. Der Mittelstand fragt wieder nach Kleintransportern nach. Das Regierungsprogramm wirkt auch hier, GAZ erhielt Anfragen für über 3 500 LVCDie „Pelztiergruppe“ wurde zum GAZ-Business durch 150 Veränderungen weiterentwickelt und GAZ behauptet noch traditionell 48,3% des Marktes, gefolgt von UAZ mit 16,1% und Sollers (Fiat Ducato) mit 9%.Fachleute prognostizieren für 2010 einen Marktzuwachs von 5 bis 10% und für 2012/2013 könnte man das Niveau vor der Krise wieder erreichen, ein Jahr früher als die PKW-Sparte.

    Importzölle: den nächsten 5 bis 7 Jahren keine Absenkung für PKW zu erwarten

    Die russische Regierung wird auch in Zukunft die Entwicklung der einheimischen Automobilindustrie unterstützen, für das Jahr 2020 sei zu erwarten, dass 80% aller in Russland verkauften PKW im Lande produziert würden, erklärte der Minister für Industrie und Handel, Viktor Christenko, bei der Eröffnung des  Werkes „Soller- Fernost“. Um das zu erreichen werden die Importzölle für Neufahrzeuge, die gegenwärtig 30% des Verlaufswertes betragen, nicht verringert.

    Autowerk „по-русски“: zwei Werkhallen für drei Typen

    Am 23.04. erfolgte die Eröffnung der Montagelinie von PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi in Kaluga. Obwohl das Jahr 2010 Russland-Frankreich gewidmet ist, sagte Präsident Mewedjew seinen Besuch ab, obwohl das gesamte Management von PSA anwesend war. Die Inbetriebnahme einer Montagelinie wurde so ein alltäglicher Prozess.

    16.04.2010

    Hyundai nahm Busproduktion in Kemerowo, Sibirien, auf

    Am 14.04.2010 begann im Gebiet Kemerowo, Zentralsibirien, die Montage der Autobustypen Hyundai KUZBAS. Hyundai errichtete das Werk mit einer Investition von etwa 10 Mio € innerhalb von knapp zwei Jahren. 2011 ist die Produktion von 1 200 Bussen in drei Varianten, Stadt-, Überland- und Touristenbus geplant. Anfangs kommen alle Teile aus Korea, ab 2015 sollen bereits 50% der Zulieferungen lokalisiert sein. Die Produktionslinien sind sehr flexibel gestaltet, man kann schnell auf neue Bustypen oder auch auf NKW umrüsten. Je nach Marktsituation können im Kemerowo jährlich 2 000 Busse und 2000 NKW gefertigt werden. Die ersten NKW sollen noch 2010 vom Band laufen.Bei der Eröffnung bemerkte der Geschäftsführer der russischen Capital AG, A.Agibalow, das sei die erste Neueröffnung eines Autowerkes seit Krisenbeginn, eine Reihe ausländischer Firmen hätten ihre Projekte eingefroren, wie die brasilianische  Firma MarcoPolo, die mit der  GAZ-Gruppe Busse fertigen wollte  oder IVECO in Nishnij Nowgorod.Die Koreaner seien im Gegensatz zu vielen anderen OEM auf den russischen Markt sehr aktiv,2011 wird das PKW-Werk in St. Petersburg eröffnet und in Ishewsk nimmt Hyundai die Produktion der KIA Sorento und KIA Spectro geeminsam mit IshAWTO wieder auf.Seit 2001 arbeitet Hyundai mit dem Taganroger Automobilwerk TagAZ zusammen, dort werden neben PKW auch Minibusse Hyundai County, insbesondere als Schulbusse, hergestellt.

    PKW-Entsorgung in Werften der russischen Kriegsmarine oder moderne Konversion

    Die offene AG „Schiffsreparaturzentrum Swesdotschka“ aus Sewerodwinsk, Gebiet Archangelsk, unterzeichnete Entsorgungsverträge mit 9 PKW-Händlern, die vorwiegend westliche Fahrzeuge anbieten. Eigentlich ist die AG auf die Modernisierung von Schiffen aller Art und Klassen spezialisiert und  in der Lage, auch Atomunterseeboote auf der Grundlage der Erfahrungen beim Rückbau des DDR-Kernkraftwerkes Lubmin gewonnenen Technologien zu entsorgen.

    Prognose: positive Entwicklung des PKW-Marktes in Russland

    Auf der Grundlage der Verkaufszahlen im März korrigierte die Vereinigung der Automobilhersteller die Prognose für das Jahr 2010 auf 1,45 Mio PKW und mit Kleintransportern auf 1,6 Mio Fahrzeuge. Obwohl die Quartalszahlen noch 25% unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegen, gebe der Monat März Anlass zu Hoffnungen. Als Gründe für die Marktbelebung wurden mehrere Faktoren, darunter Frühjahrsaufschwung, Abwrackprämie, Anwachsen des Kaufoptimismus durch stabilen Rubelkurs, die günstigen Zinsbedingungen, sie liegen jetzt wieder auf dem Vorkrisenniveau, genannt. Die Verkaufszahlen im März liegen 38% über den Zahlen des Februar.

    Russisches Werk Peugeot Citroen – Mitsubishi in Kaluga eröffnet am 23.04.2010

    PSA und Mitsubishi investierten seit Juni 2008 in Kaluga 470 Mio € (PSA 70%, Mitsubishi 30%) und werden dort etwa 160 000 Fahrzeuge/a ausschließlich für den russischen Markt, davon 110 000 PKW der C-Klasse und 50 Allradfahrzeuge, produzieren. Bei Eintreffen der optimistischen Marktprognosen für Russland kann die Produktion auf 300 000 Einheiten/Jahr gesteigert werden. 

    Schwedische LKW aus Russland

    Der schwedische SCANIA – Konzern, weltweit größter Produzent von schwerer LKW- Technik – beginnt mit dem Bau von LKW im Umland von St. Petersburg.Der russische LKW- Markt durchlebt zur Zeit nicht gerade sein bestes Jahr. Aber der Generaldirektor der SCANIA RUS, Hans TANDELL, ist überzeugt, dass sein Unternehmen eine große Zukunft auf dem russischen Markt vor sich hat.

    Skodahändler nehmen Bestellungen neuer Fabia und FabiaCombi an

    Bei den offiziellen Skodahändlern in Russland stehen die ersten Fahrzeuge russischer Produktion bereits im Mai 2010 zum Verkauf. Der Preis beginnt wie bei der alten Ausführung bei 389 000 Rubel (etwa 9 400 €). Die Fabia erhielten einen neuen Stoßfänger, neue Kotflügel, eine verbesserte Optik und erneuertes Interieur. Im Angebot sind 4 Motorentypen (1,2Ltr mit 60 und 69 PS; 1,4 Ltr,1,6 Ltr und wahlweise mechanisches 5-Gang-Getriebe oder ein 6-Gang-Halbautomat. Die teuerste Ausführung kostet dann etwa 15 700 €.

    Russland und Belorussland planen einen Transportkorridor Brest-Wladiwostok

    erklärte der Staatssekretär der verbundenen Staaten Borodin gegenüber der Zeitung PBK.Der Bau einer neuen Eisenbahn- und Straßenverbindung von der Außengrenze der EU nach dem Fernen Osten sei eine Aufgabe beider verbundenen Staaten. Durch den Bau der Trasse verspreche man sich einen wirtschaftlichen Aufschwung und 18 Millionen neue Arbeitsplätze.

     

    FIAT und Sollers unterzeichnen Vertrag über Gründung Gemeinschaftsfirma im Mai

    erklärte der Generaldirektor von Sollers Wadim Schwezow, im Moment erarbeite man den Geschäftsplan dazu. Die Gemeinschaftsfirma soll Fahrzeuge auf der Grundlage der Fiat-Chrysler Plattform entwickeln und herstellen.Durch die Realisierung dieses anspruchsvollen Projektes  formiert  sich ein zweiter  Gigant auf dem russischen Automobilmarkt, der insgesamt 9 Modelle verschiedenen Klassen, jährlich  500 000 Einheiten, herstellen wird. 10% der Produktion sollen exportiert werden. Die Investitionskosten, einschließlich Produktionsanlagen und Entwicklung betragen bis zu 2,4 Mia €.Im Rahmen der Gemeinschaftsfirma will man einen Lokalisierungsgrad, auch eigene Produktion von Motoren und Getrieben, von 50% anstreben und einen Technopark für die Komponentenfertigung gründen.

    VW senkt in Russland die Preise

    ab 05. April für die Grundmodelle  Jetta um 4% und Tiguan  um 2% erklärte der Russlandvertreter von VW. Die Preis gelten auch für alle Jetta Trendline , Highline  und auch für die  Tiguan Trend&Fun, Track&Field, Sport&Style aus Kaluga. Trotz des Markteinbruches und sinken des Tempos des Verkaufs von Neuwagen wuchs im Januar –Februar 2010 der Marktanteil von VW von 2,9% auf 3,4%.

    Übergang zu EURO-4 bremsen in Russland die Mineralölfirmen

    Der Vize-Premier Russlands, Sergej Iwanow, warf auf einer Konferenz des Verbandes der Transportfirmen den Mineralölfirmen vor, den Übergang nur EURO-4 Norm künstlich zu verlangsamen, obwohl alle wissen, die Produktion der KAMAZ mit EURO-0 macht keinen Sinn. Kraftstoff, der der EURO-4 Norm entspricht, wird in Russland gegenwärtig  nur in geringen Mengen durch die Firmen LUKOIL, ROSNEFT und TNK  angeboten.

    Wie oft haben Sie 2009 „krank“ gefeiert ?

    Die Wirtschaftzeitung PBK  startete im Januar 2010 auf ihrer Internetseite eine Befragung, an der 8 230 Personen teilnahmen, hier die  für deutsche Leser sicher interessanten Ergebnisse:

    01.04.2010

    SAAB baut Montagewerk in Kaliningrad

    Der Berater der niederländischen Firma Spyker Cars, Wladimir Antonow, erklärte, die Firma habe die Absicht eine Montage von SAAB-Fahrzeugen in Königsberg zu beginnen. Es sei daran erinnert, der russische Banker und ehemalige Vorstandsvorsitzende von Spyker Cars war formell durch Forderungen des Automobilkonzerns General Motors aus den Verkaufsgesprächen zu SAAB ausgeschieden. Aber W. Antonow ist nach wie vor Hauptaktionär der holländischen Firma  und er hat die feste Absicht, den Bau eines Montagewerkes im Gebiet Kaliningrad zu beginnen. Geplant ist die Produktion von jährlich 10 000 schwedischen Autos. Nach den Worten Antonows soll die entsprechende Absichtserklärung im April diesen Jahres mit der Regierung des Gebietes Kaliningrad unterzeichnet werden.

    AWTOSTAT – Zulassungszahlen PKW nach Alter/Regionen per 01.01.2010

     

    Russische Region

    Mittleres Alter,

    Jahre

    davon Anteil, %

    bis 5 Jahre

    5-10 Jahre

    10-20 Jahre

    älter als 20 Jahre

    Sachalin

    19,1

    5,1

    15,0

    31,3

    48,6

    Kaliningrad

    19,0

    7,9

    13,5

    30,0

    48,6

    Jüdisches auton. Gebiet

    18,9

    2,4

    16,6

    36,6

    44,4

    Kamtschatka

    18,8

    2,4

    16,4

    37,5

    43,7

    Magadan

    18,6

    2,4

    10,7

    48,4

    38,5

    Amurgebiet

    18,2

    3,9

    18,6

    37,1

    40,4

    Primorje

    17,8

    1,4

    13,8

    48,0

    36,8

    Altai

    17,6

    9,4

    16,6

    33,3

    40,8

    Transbaikalien

    17,2

    6,0

    21,9

    35,0

    37,1

    Twer

    17,2

    18,7

    12,1

    25,5

    43,7

    Irkutsk

    16,7

    6,2

    20,1

    43,0

    30,7

    Chabarowsk

    16,2

    4,7

    24,6

    42,2

    28,5

    Jakutien

    16,0

    5,7

    22,0

    47,6

    24,6

    Woronesh

    15,9

    20,2

    16,0

    26,5

    37,4

    Tschukotka

    15,9

    10,3

    22,0

    38,7

    29,0

    Pskow

    15,9

    16,3

    17,7

    31,0

    35,0

    Nordossetien

    15,8

    15,6

    20,1

    30,0

    34,3

    Altai

    15,8

    9,6

    24,4

    35,1

    30,9

    Kabardino-Balkarsk

    15,7

    17,0

    19,4

    29,2

    34,5

    Chakassien

    15,4

    9,3

    23,2

    41,7

    25,7

    Burjatien

    15,4

    6,5

    27,8

    40,6

    25,1

    Orlow

    15,2

    18,0

    17,8

    33,0

    31,2

    Adygeja

    14,9

    21,1

    17,8

    30,4

    30,7

    Nowosibirsk

    14,8

    11,7

    28,6

    32,3

    27,4

    Dagestan

    14,8

    18,7

    23,0

    27,2

    31,1

    Krasnojarsk

    14,7

    11,9

    26,6

    36,5

    25,0

    Smolensk

    14,6

    20,1

    19,3

    30,9

    29,8

    Kurgan

    14,5

    21,5

    21,3

    27,1

    30,1

    Pensa

    14,5

    23,4

    18,1

    27,5

    31,0

    Kalmykien

    14,5

    24,0

    17,9

    27,8

    30,3

    Astrachan

    14,3

    22,2

    20,7

    27,7

    29,4

     

     

     

     

     

     

    Region

    Alter in a

    bis 5  Jahre

    5-10 Jahre

    10-20 Jahre

    älter als 20

     

     

     

     

     

     

    Karatschajew-Tsch.

    14,2

    21,4

    20,8

    30,1

    27,8

    Tywa

    14,2

    15,1

    26,9

    33,8

    24,2

    Stawropol

    14,1

    26,3

    18,2

    25,6

    29,9

    Tomsk

    14,0

    17,8

    26,9

    29,3

    26,0

    Saratow

    14,0

    26,8

    17,8

    25,9

    29,5

    Uljanowsk

    14,0

    26,7

    17,4

    27,0

    28,9

    Orenburg

    13,9

    26,4

    18,8

    26,1

    28,7

    Murmansk

    13,9

    25,1

    18,5

    28,7

    27,7

    Wologda

    13,9

    26,8

    17,7

    27,1

    28,4

    Kursk

    13,8

    24,7

    18,5

    29,8

    27,0

    Karelien

    13,8

    27,0

    19,1

    25,2

    28,7

    Iwanowsk

    13,6

    25,4

    19,6

    28,3

    26,6

    Komi

    13,5

    25,5

    20,1

    29,6

    24,9

    Tula

    13,4

    28,0

    17,8

    27,7

    26,5

    Kransnodar

    13,4

    25,5

    22,0

    27,0

    25,4

    Brjansk

    13,3

    23,4

    20,7

    32,2

    23,6

    Kaluga

    13,3

    25,5

    20,0

    29,6

    24,9

    Rostow

    13,2

    29,5

    18,7

    25,9

    25,9

    Kemerowo

    13,1

    21,2

    26,2

    31,6

    21,0

    Rjasan

    13,1

    29,5

    18,9

    25,8

    25,9

    Inguschetien

    13,1

    19,7

    28,7

    30,7

    20,8

    Omsk

    13,1

    18,8

    28,0

    33,6

    19,6

    Marij-El

    13,0

    25,4

    21,9

    30,0

    22,8

    Belgorod

    13,0

    27,8

    19,5

    29,1

    23,7

    Leningrad,Gebiet

    12,9

    29,7

    19,2

    26,5

    24,7

    Kirow

    12,8

    24,2

    23,3

    31,5

    21,0

    Mordowien

    12,5

    27,9

    21,5

    29,0

    21,6

    Nowgorod

    12,4

    30,3

    19,9

    27,6

    22,2

    Kostroma

    12,4

    28,0

    22,3

    28,8

    20,9

    Jaroslawl

    12,1

    27,8

    21,8

    32,0

    18,4

    Lipezk

    12,0

    31,8

    19,4

    29,3

    19,5

    Wladimir

    11,8

    30,9

    21,6

    28,9

    18,6

    Tscheljabinsk

    11,7

    31,8

    22,7

    27,1

    18,4

    Tschetschenien

    11,6

    30,5

    26,0

    24,7

    18,8

    Nishnij Nowgorod

    11,5

    35,1

    20,7

    24,5

    19,7

    Archangeslsk

    11,4

    36,7

    21,7

    21,4

    20,2

    St. Petersburg

    11,3

    38,4

    19,1

    22,0

    20,5

    Baschkortostan

    11,3

    35,0

    21,2

    26,7

    17,2

    Tschuwaschien

    11,3

    31,0

    25,2

    27,7

    16,1

    Wologda

    11,0

    36,6

    21,4

    24,4

    17,5

    Swerdlowsk, Gebiet

    10,8

    33,7

    25,4

    26,1

    14,8

    Moskau, Gebiet

    10,4

    39,1

    21,2

    24,9

    14,9

    Tjumen

    10,3

    38,0

    23,4

    25,2

    13,4

    Udmurtien

    10,2

    37,2

    25,9

    24,0

    12,9

    Samara

    10,0

    42,2

    20,7

    23,2

    13,9

    Moskau

    9,8

    44,3

    20,1

    21,5

    14,0

    Perm

    9,3

    43,4

    24,1

    21,3

    11,2

    Tatarstan

    9,1

    45,2

    22,3

    22,5

    10,1

    Insgesamt RF

    12,9

    28,0

    20,6

    28,1

    23,3

     

    Russisches Hyundaiwerk erreicht 2012 projektierte Leistung

    Wegen der gewachsenen Nachfrage in der Region wird das Werk in Kamenka, bei St. Petersburg bereits 2010 die volle Leistung, Produktion von 150 000 Fahrzeugen pro Jahr, erreichen. Nach einer Investition von 400 Mio US$ wird das Werk im September 2010 eröffnet und mit der Fahrzeugmassenproduktion im Januar 2011 beginnen.

    Japanischer Reifenproduzent baut Werk in Lipezk

    Am 23.03. legte die japanische Firma Yokohama Rubber Company Limited den Grundstein für den Bau eines Reifenwerles in Lipezk. Der Produktionsbeginn ist für 2011 vorgesehen, ab  2014 sollen dann pro Jahr 1,4 Mio Sommer- und Winterreifen pro Jahr das Werk verlassen. Anfangs soll mit importierten Rohmaterial gearbeitet werden und später auch einheimisches Material verwendet werden. Der Verkauf übernimmt die Tochtergesellschaft Yokohama Russia, die schon 5 Jahre über ein stabiles Händlernetz verfügt.

    Verkehrseinschränkungen in der Tauperiode

    Während der intensiven Tauperiode schränken einige Transportministerien der betroffenen Gebiete den Schwerlastverkehr an. Im Gebiet Nowosibirsk ist der LKW-Verkehr für Achslasten über 5 Tonnen vom 15.04. bis 15.05. verboten, im Gebiet Tscheljabinsk ist der Verkehr von Traktoren und LKW mit einer Gesamtmasse von über 11 Tonnen verboten, Baschkortostan schließt die Bundesstraßen M-5 und M-7, die durch das Gebiet führen, ab 01.04. für einen Monat.In allen Regionen werden Ausnahmen zugelassen, so für Fahrzeuge mit verderblichen Waren, Saatgut, Treib- und Schmierstoffen, Arzneimitteln usw., für diese Fahrzeuge  kann eine Ausnahmegenehmigung erworben werden.Einige Regionen erteilen das Fahrverbot nicht stur nach dem Kalender sondern nach der wirklich eintretenden Tauperiode.

    Warnstreik bei Ford in Wsewoloschsk

    Die Gewerkschaft der Werker begann Verhandlungen mit den Arbeitgebern vor längerer Zeit und forderte eine Gehaltserhöhung von 25% und eine Arbeitsplatzgarantie. Die Arbeitgeberseite bot nur 8,8% mehr Lohn an, die Werke organisierten einen Bummelstreik, der am 25,03. in einen echten Warnstreik übergeleitet wurde. Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr stand das Fordwerk, ein Anschluss der Spätschicht an die Streikaktion war zu erwarten.

    Abwrackprämie schon zu 10% genutzt

    Per 25.03.2010,17 Tage nach Inkrafttreten, wurden bereits 20 000 Anträge für diese Prämie (50 000 Rubel) bearbeitet, das sind 10% der vorgesehenen 200 000 meldet AWTOSTAT.Interessant, 50% der zurückgegebenen Fahrzeuge sind LADAS oder UAZ. Das erklären die Analysten nicht nur mit den moderaten Preisen der Neufahrzeuge sondern auch damit, die Händler würden die zu verschrottenden Autos mit den sonst leer fahrenden Autotransportern  nach Togliatti zurückschicken, wo sie dann zerlegt werden. Händler von ausländischen Fahrzeugen hängen von der Bereitschaft der Verschrottungspunkte ab, Fahrzeuge aufzunehmen und sind dadurch nicht bereit, in allen Regionen Altfahrzeuge anzunehmen.

    Kehren die Koreaner nach Ishewsk zurück ?

    Der Hauptgläubiger des Ishewsker Automobilwerkes, die Sberbank, wird Meldungen in der Wirtschaftspresse nach, bis zum 10.04. einen strategischen Partner für das bankrotte Autowerk vorstellen. Gehandelt werden zwei Partner, Hyundai-Kia und die AWTOTOR-Holding. AWTOTOR schlug zwei Varianten vor, Erwerb der Anteile zu 100% für 35-40 Mio Dollar oder Kauf von 51% der Anteile und Investitionen für 100 Mio Dollar.Andere Stimmen sind der Ansicht, Hyundai wird in Ishewsk in Zukunft Fahrzeuge der  Golfklasse herstellen und im Werk in St. Petersburg Mittelklassewagen herstellen.Die Sberbank verhandelt mit beiden Partnern und hält sich ansonsten sehr bedeckt.

    50% der „West“wagen gehen nach Zentralrußland

    Im Zentralen Föderalen Bezirk wurden im Februar 50,2%  aller „West“wagen verkauft. Deren Absatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 33,4% zurück. In Moskau fielen die Absatzzahlen jedoch nur um 30%, insgesamt wurden hier 28 200 Autos verkauft, das sind 42,8% aller importierten Fahrzeuge. Im großen weiten Land fallen die Zahlen unterschiedlich aus.In Rostow, Irkutsk und Krasnojarsk wurden nur unter 20% weniger dieser  Fahrzeuge als im Vergleichszeitraum 2009 zugelassen. In Stawropol, Udmurtien und Saratow, hier wirkt sich das Problem AWTOWAZ auf eine gesamte Region aus, wurden weniger als die Hälfte der Fahrzeuge von 2009 registriert, auch in Woronesh, Saratow, Tjumen und Tscheljabinsk fielen bei den Verkaufszahlen stark ab. In den Regionen Rostow, Irkutsk und Krasnojarsk hingegen blieben die Verkaufszahlen nur um unter 20% hinter den Vorjahreswerten zurück.

     

    Firmenanteile an der PKW-Produktion 2009 in Russland

     

    18.03.2010

    Licht am Endes des Tunnels für LADA ?

     

    Am 10.03. stellte der Awtowaz-Aufsichtsrat den Sanierungsplan für das Ladawerk vor. Durch eine zusätzliche Aktienemission soll eine Kapitalerhöhung des hoch verschuldeten und technologisch rückständigen Konzerns erreicht werden. Trotz Streichung der Schulden durch den staatlichen Aktionär Rostechnologie kann LADA nur mit weiteren staatlichen Zuschüssen über Wasser gehalten werden. Renault behält seine 2008 erworbene Anteile von 25%.Gerüchte besagen, die Ladafertigung beschränkt sich in Zukunft auf die Klassen B und C und auf kompakte Geländefahrzeuge.Der Renault-Konzern produzierte bisher in Moskau den Logan und in Zukunft auch den Sandero. Diese Fertigung zieht an die Shiguliberge nach Togliatti. Renault möchte in Zukunft im ehemaligen Moskwitschwerk in Moskau Fahrzeuge auf einem höheren Preisniveau  herstellen.

    Vergleich PKW auf 1 000 Einwohner per 01.01.2010

    Der europäischen Automobilherstellerverband  ACEA untersuchte die PKW-Dichte in Europa. Deutschland führt die Statistik an, Russland, wie zu erwarten, weit abgeschlagen.

     

    Freie Produktionsflächen in Kaliningrad

    Eine großer deutscher Hersteller von Interieurteilen (Sitzbezüge, Kopfstützen und Armauflagen vorwiegend aus Leder, komplett) schließt nach 12 Jahren seine verlängerte Werkbank in Kaliningrad.Zurück bleiben leere Produktionsflächen, ein paar Gabelstapler und ein deutsch sprechendes Management mit großen Erfahrungen in der Automotivzulieferung und der Arbeit unter den Bedingungen der Sonderwirtschaftzone Kaliningrad.Kontaktangaben liegen bei uns an.

    Schutzzoll gegen GPS-Navigationsgeräte

    In den ersten Märztagen meldete die Wirtschaftszeitung „Kommersant“ noch 2010 wird in Russland eine Gesetz auf den Weg gebracht zur Erhöhung der Einfuhrzölle für Navigationsgeräte in Fahrzeugen von bisher 5% auf 25%. Das Gesetz wird ausschließlich für Fahrzeugvarianten der Navigationsgeräte gelten und nicht auf Handys, SmartPhone und anderer Kleinelektronik mit GPS-Funktionen angewendet. Die Autoren des Gesetzesprojektes sind der Meinung, dadurch die Popularität des russischen Navigationssystem GLONASS zu erhöhen.Das System hat aber in Russland allenfalls in Tschetschenien den erforderlichen Deckungsgrad, es ist militärischen Ursprungs. Im Unterschied zur GPS kann aber hier das Empfangssignal in militärischen Spannungszeiten nicht verfälscht werden, um die Ortungsgenauigkeit herabzusetzen und damit für die militärische Anwendung wertlos zu werden.Zusatz vom 17.03.:Die Ukraine ist bereit, gemeinsam mit Kasachstan am Projekt GLONASS teilzunehmen, stellten der ukrainische Präsident Janukowitsch und sein kasachischer Kollege Nasarbajew heute in einem Telefongespräch fest.

    Neuigkeiten vom Automobilforum Moskau, 16.-18.03.2010

    Elektroauto

    Die Wirtschaftszeitung „RBK daily“ berichtet am 18.03.2010, während des Forums hätte die englische Firma Ricardo PLC das Projekt eines Elektroautos zum Einsatz während der Sommerolympiade in Sotschi 2014 vorgestellt. Es soll für VIPs, Journalisten und Sportler zum Einsatz kommen. Die Bezeichnung des Fahrzeuges und über die zum Bau erforderlichen Investitionen waren nichts zu erfahren.Ein Mitarbeiter der Zeitschrift, er ist mit dem Projekt vertraut, ergänzte, Ricardo führe Verhandlungen mit AWTOWAZ und möglicherweise werde das E-Fahrzeug auf einer Lada Kalina-  oder NIVA-Plattform gebaut.AWTOWAZ hätte angeblich darüber keinerlei Informationen. Aus den Gesellschaftern von AWTOWAZ nahestehenden Kreisen war zu hören, wenn das Projekt an AWTOWAZ herangetragen werden sollte, so wird es unterstützt und Rosstechnologja nimmt unmittelbar an der Entwicklung des Elektroautos teil

    Staatliche Stützung des Automobilbaues

    Auf dem 13. Automobilforum bestätige der zustände ministerielle Abteilungsleiter für die Automobilindustrie und den Landmaschinenbau, Aleksej Rachmanow:

    • mit verbilligten Krediten sollen 2010 etwa 100 000 Autos verkauft werden,
    • die föderalen Verwaltungen erhalten 20 Mio Rubel zum Ankauf von Fahrzeuge, die Regionalverwaltungen 10 Mio Rubel
    • die Transportkosten neuer Fahrzeuge nach dem Fernen Osten werden weiter mit 1 Mia Rubel gestützt, in umgekehrter Richtung mit 0,5 Mia Rubel
    • Firmenkredite zur Erneuerung des Fuhrparkes werden weiterhin gestützt.

    Resümee der Vorträge auf dem Forum:

    Der russische Automarkt hat zur Zeit einen indifferenten Zustand aber eine helle Zukunft

     

  •  etwa 2013-2014 wird der Automobilbau in Russland das Vorkrisenniveau wieder erreichen (Martin Jahn VW),
  • der deutsche Markt geht zum Teufel, wir sammeln Kräfte,
  • alle Redner, voran Martin Jahn, beschwerten sich über die ungenügende Qualität der Zulieferungen  aus russischen Betrieben, westliche Zulieferer seien nicht zu nennenswerten Investitionen in Russland bereit,
  • Abwracken von PKW läuft nur zäh an

    Am 08.03. startete in Russland das Programm „Abwrackprämie“, an ihm nehmen 1 569 Händler aus 74 Regionen und 153 Autoverwertungsbetriebe aus nur 49 Regionen teil.Lada hofft, auf diese Weise 100 000 Fahrzeuge zu verkaufen. Zusätzlich lobte das Nishnij Nowgoroder GAZ Werk 50 000 Rubel für einen abgewrackten GAZ und das UAZ-Werk in Uljanowsk für jeden UAZ 70 000 Rubel aus. (Gilt nur für Bewohner der entsprechenden  Region). Die staatliche Abwrackprämie beträgt 1 230 €. Experten meinen, diese Maßnahme sei ein Jahr zu spät gekommen.

    Verkaufszahlen neuer PKW und Kleintransporter Februar 2010

     

    Gruppe

    2 Monate 2010

    2 Monate 2009

    %

    Februar 2010

    Februar 2009

    %

    AWTOWAZ

    37455

    58454

    -36%

    20147

    29344

    -31%

    GM Group OPEL CHEVROLET CADILLAC HUMMER SAAB

    14947

    29357

    -49%

    8530

    15402

    -45%

    3545

    8055

    -56%

    2093

    4244

    -51%

    11169

    20881

    -47%

    6271

    10870

    -42%

    107

    207

    -48%

    75

    154

    -51%

    106

    156

    -32%

    78

    108

    -28%

    20

    58

    -66%

    13

    26

    -50%

    HYUNDAI

    11821

    15139

    -22%

    6703

    7669

    -13%

    VW Group VOLKSWAGEN  VOLKSWAGEN SKODA

    11773

    16236

    -27%

    6625

    9641

    -31%

    5106

    6869

    -26%

    2814

    3987

    -29%

    436

    780

    -44%

    245

    450

    -46%

    2125

    1801

    18%

    1313

    1288

    2%

    72

    180

    -60%

    46

    97

    -53%

    4034

    6606

    -39%

    2207

    3819

    -42%

    KIA

    10580

    8311

    27%

    5660

    4676

    21%

    RENAULT

    8505

    8718

    -2%

    4874

    5465

    -11%

    FORD Group FORD VOLVO

    8208

    20101

    -59%

    5060

    11442

    -56%

    7376

    18449

    -60%

    4439

    10497

    -58%

    832

    1652

    -50%

    621

    945

    -34%

    TOYOTA Group TOYOTA LEXUS

    8182

    15022

    -46%

    4456

    6952

    -36%

    7365

    13849

    -47%

    4025

    6522

    -38%

    817

    1173

    -30%

    431

    430

    0%

    NISSAN Group NISSAN INFINITI

    6942

    14878

    -53%

    3907

    8050

    -51%

    6315

    13615

    -54%

    3538

    7364

    -52%

    627

    1263

    -50%

    369

    686

    -46%

    Группа ГАЗ (PKW und Kleintransporter)

    6417

    6915

    -7%

    3492

    3607

    -3%

    208

    1387

    -85%

    121

    698

    -83%

    6209

    5528

    12%

    3371

    2909

    16%

    DAEWOO

    6068

    5928

    2%

    3056

    4011

    -24%

    PSA PEUGEOT CITROEN PEUGEOT CITROEN

    4779

    9202

    -48%

    2712

    4966

    -45%

    3550

    7035

    -50%

    1918

    3747

    -49%

    1229

    2167

    -43%

    794

    1219

    -35%

    UAZ

    3956

    3649

    8%

    2009

    1823

    10%

    SUZUKI

    3394

    3107

    9%

    1909

    1812

    5%

    MAZDA

    3029

    8408

    -64%

    1831

    4927

    -63%

    BMW Group BMW MINI

    2678

    2500

    7%

    1549

    1563

    -1%

    2593

    2404

    8%

    1504

    1503

    0%

    85

    96

    -11%

    45

    60

    -25%

    MITSUBISHI

    2417

    4691

    -48%

    1267

    1975

    -36%

    HONDA

    2246

    7368

    -70%

    1389

    3708

    -63%

    MERCEDES-BENZ

    PKW und Transporter

    2013

    1856

    8%

    1199

    1143

    5%

    1755